Engineering-Software Das neue Engineering-Softwaremodul von Aveva schließt eine Lücke im Portfolio
Aveva nimmt die Verfahrenstechnik ins Visier und launcht ein neues Modul seiner Aveva Plant Software. Aveva Engineering ist ein Excel ähnliches Tool, das es Ingenieuren erlaubt, Stücklisten zentral zu pflegen. Clou ist eine Schnittstelle, über die auch schon erstellte Excellisten importiert werden können.
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Die Einladung ins gediegene Frankfurter Traditionshotel Hessischer Hof sei dem Ursprung des Unternehmens geschuldet. Diese Einleitung schickte Hartmut Schuller, Geschäftsführer der Aveva Deutschland, der Präsentation des neuen Softwaremoduls Aveva Engineering voraus. Schließlich ist die englische Mutter eine CAD-Ausgründung der altehrwürdigen Cambridge Universität und damit ein traditionelles Unternehmen im besten Sinne. Das Herzstück der Anlagenplanungslösungen von Aveva, die 1976 entwickelte 3-D-Software PDMS, geht nämlich auf eine Idee findiger Cambridge-Wissenschaftler zurück, die wissen wollten, ob sich dreidimensionale Objekte auch für die Anlagenplanung einsetzen lassen. Mittlerweile ist PDMS Marktführer bei den 3-D-Tools und Schuller sieht noch Potenzial für weiteres Wachstum. Viele Unternehmen pflegen nämlich sehr bewusst eine heterogene IT-Landschaft und setzen auf die jeweils besten Tools für die jeweilige Anwendung. Ein wichtiger Grund für die rasante Verbreitung von PDMS ist deshalb die Tatsache, dass das Werkzeug „keine Closed-Shop-Lösung“ ist, sondern von Anfang an Schnittstellen zu Drittanbietern vorsah und diese Philosophie der Offenheit auch heute noch pflegt. „Wir bieten integrierte Lösungen für die Verfahrenstechnik, die über offene Schnittstellen kompatibel zu den Marktbegleitern sind“, präzisiert Schuller.
Kern von PDMS ist die objektzentrierte Datenbank Dabacon, die nicht nur der 3-D-Software zugrunde liegt, sondern auch Basis der 2-D-Module Aveva Diagrams und Aveva Instrumentation ist. Beide sind laut Schuller vollständig integriert, wobei Dabacon für konsistente Daten zwischen den R&Is und der Instrumentierung sorgt und damit für die Möglichkeit, die Daten durchgängig innerhalb jeder Engineering-Phase des Anlagenlebenszyklus zu verwenden.
Lesen Sie auf Seite 2, was das neue Aveva-Tool kann
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