Prozessleitsystem

Das bietet die Version 8.2 des Prozessleitsystems Simatic PCS 7

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Nachgefragt bei Svitlana Schmitt, Marketing Manager für Simatic PCS 7, Siemens

Svitlana Schmitt, Marketing Manager für Simatic PCS 7, Siemens
Svitlana Schmitt, Marketing Manager für Simatic PCS 7, Siemens
(Bild: Siemens)

PROCESS: Frau Schmitt, Cyber Security rückt immer stärker in den Fokus von Automatisierungssystemen. Inwieweit ist das Thema in die Entwicklung der neuen Version 8.2 von Simatic PCS 7 eingeflossen?

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Schmitt: Mit Cyber-Security-Maßnahmen für industrielle Produktionsanlagen beschäftigt sich Siemens schon seit Längerem. In den letzten Jahren sind die Konzepte und Einstellungen zur Security von Steuerungssystemen überdacht worden. Notwendig wurde dies in erster Linie durch den Übergang zu offenen Standardtechnologien wie Ethernet und Microsoft Windows. Siemens bietet ein PCS 7 Security-Konzept und verfolgt damit eine ganzheitliche, umfassende Security-Lösung. Diese berücksichtigt die spezifischen Anforderungen einer prozesstechnischen Anlage, die sich im Allgemeinen deutlich von den Anforderungen der Büro- und Unternehmens-IT unterscheiden. PCS 7 bündelt die wichtigsten Security-Vorkehrungen aus unterschiedlichen Bereichen zu einem tiefengestaffelten Security-Konzept (Defense in Depth). Diese Lösung gilt auch weiterhin für Simatic PCS 7 und natürlich für die neue Version.

PROCESS: Mit der dem neuen Client-Server-Konzept von Simatic PDM kann das Management von Feldgeräten von nahezu jedem Punkt in der Anlage erfolgen. Welche Unterstützung erhält der Anwender konkret durch Simatic PDM für die Betriebsführung?

Schmitt: Die neue Version 9.0 des Simatic PDM bietet hohe Flexibilität und Verfügbarkeit der Anlage durch anlagenweiten Zugriff auf alle Feldgeräte mit sicherer Server-Client-Kommunikation: An einem Simatic PDM Server können bis zu 30 Clients ohne Installation von Simatic-Software angeschlossen werden. Warte- und Wegezeiten des Servicepersonals verkürzen sich damit deutlich. Das Maintenance-Personal kann an stationären und mobilen Arbeitsplätzen über den Standardbrowser die Feldgeräte parametrieren. Darüber hinaus ermöglicht die neue Prozessgeräte-Anlagensicht mit strukturierter Geräte-Anschlusspunkt-Information das schnelle Finden von Messstellen und deren Freigabe für Servicearbeiten.

* Die Autorin ist Marketing Manager für Simatic PCS 7, Siemens AG, Digital Factory/Process Industries and Drives, Karlsruhe.

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