Prozessleitsystem

Das bietet die Version 8.2 des Prozessleitsystems Simatic PCS 7

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Mobiler Zugriff – flexiblere Bedienung

Die Version 8.2 unterstützt nun die betriebssystem- und browserunabhängige Nutzung von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten. Über diese ist z.B. die Visualisierung und Quittierung von Alarmen sowie die Anzeige von Trends im Feld möglich. Der schnelle und flexible Zugriff auf wichtige Anlageninformationen mittels bestimmter Key Performance Indicators – Soll- und Ist-Werte von Messstellen, Eingabe-/ Ausgabefehler, Störungen, Produktionsvolumen, Abfüllmengen oder Anzahl von Chargen – helfen dem Schichtleiter, Messtechniker oder Verladeleiter, schnell und vor Ort Entscheidungen zu treffen und zu reagieren.

Neben der umfassenden Unterstützung solcher mobilen Zugriffsmöglichkeiten, die flexiblere Bedienkonzepte erlauben, verfügt die neue Version über einige weitere Funktionen, die dem Operator einen besseren Überblick verschaffen und so einer effizienteren und intuitiven Anlagenführung den Weg ebnen. So zeigt der Messstellenbrowser dem Bediener eine Liste mit sämtlichen Messstellen der Anlagenbereiche, für die er berechtigt ist, an.

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Diese Liste bietet Optionen zum Filtern und Sortieren. Mit wenigen Mausklicks werden alle Messstellen gefunden, die einen bestimmten Status haben, beispielsweise Interlock oder Wartungsbedarf. So ist es während der Regleroptimierung sehr nützlich zu wissen, welche Messstelle sich noch im Hand- und nicht im Automatik-Betrieb befindet. Diese Übersicht bildet die Grundlage für systematische Anlagenoptimierung, aus der die Ergebnisse direkt in das entsprechende Bedienbild gewechselt werden können.

Mit Version 8.2 lassen sich einzelne Messstellen auch einfach aus dem Prozessbild heraus in Gruppen zusammenfassen. Damit kann der Operator die für bestimmte Standardbedienszenarien wichtigen Messstellen gruppieren und hat so die entsprechenden Prozesswerte viel übersichtlicher im Blick. Insbesondere beim Hochfahren der Anlage ist diese Funktion nützlich, da sich alle Schritte auf einem Display überwachen lassen und der Operator schnell in den Vorgang angreifen kann. Die Gruppenansicht erlaubt sowohl die direkte Bedienung als auch den Wechsel zum Messstellensymbol im dazugehörigen Prozessbild.

Ebenso einfach und komfortabel können Bediener nun Trends zusammenstellen: Mit einem Klick auf den Ist-Wert wird dieser als Trend dargestellt. Einheit und Wertebereich werden automatisch übernommen, das Zeitintervall kann dabei entweder vordefiniert oder über Auswahlmöglichkeiten benutzerdefiniert bestimmt werden. Die Trends sind dann grafisch miteinander vergleichbar und die Messstellen-Informationen mit einem Blick zu erfassen. So kann der Bediener mit dieser Online-Übersicht des Prozessverlaufs die Anlage einfacher überwachen und Prozesse optimal fahren.

Erfahren Sie auf der nächsten Seite, wie der Einsatz der neuen Simatic Logic Matrix für noch mehr Zeitersparnis und Transparenz in der Engineeringphase sorgt.

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