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Computational Fluid Dynamics in der Pharmaproduktion

Darum erobert Computational Fluid Dynamics jetzt auch die Pharmaproduktion

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Modelliert haben die Experten bereits das Design der Belüftungsarme von Bioreaktoren oder die durch Roboterarme hervorgerufenen Verwirbelungen in Sterilabfüllanlagen. CFD könne aber auch eine Rolle als Kommunikationstool zwischen dem Endkunden und dem Apparatebauer spielen, um Änderungswünsche beispielweise an der Mischergeometrie ohne Reibungsverlust weiterzugeben. Gibt es CAD-Daten des Apparates, können die ins Programm übernommen werden, sodass der Nutzer gleich bei der eigentlichen Simulation einsteigen kann. „Wir wollen, dass sich der Kunde sofort mit der Physik und der Modellierung beschäftigen kann,“ betont Debus.

Deshalb haben die Entwickler die Modell-erstellung auch schneller gemacht. Selbstbewußt zieht Debus den Vergleich mit Wettbewerbern: „In der Physik sind wir Best-in-Class, und besonders überlegen sind wir in der Benutzerfreundlichkeit und im Workflow.“ Betrug früher früher der Zeitaufwand für ein komplexes Modell schnell einmal drei Wochen, so sind das heute drei Tage.

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Diese Zeitersparnis erniedrigt natürlich auch die Hemmschwelle beim Vordringen in neue Industriebereiche und könnte dazubeitragen, auch die Anwender in der Pharmaproduktion zu überzeugen. ●

* Die Autorin ist Leitende Redakteurin der PROCESS.

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