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Computational Fluid Dynamics in der Pharmaproduktion

Darum erobert Computational Fluid Dynamics jetzt auch die Pharmaproduktion

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„Das Konsortium setzt STAR-CCM+’s DEM-Technologie ein und analysiert die Interaktion von Pulvern und Partikeln parallel zur Prozessentwicklung,“ sagt Debus. Die Kombination aus CFD und Diskrete Element Methode (DEM = Discrete Element Modeling) ermöglicht dabei die Analyse von einzelnen Teilchen, wie Tabletten oder Kapseln und deren Interaktion untereinander z.B. in der Wirbelschicht oder im Tablettencoater.

Jeder Prozessschritt, den sich das Konsortium vornimmt, wird parallel modelliert, optimiert und mit der passenden Sensortechnik ausgestattet, denn PAT spielt bei der kontinuierlichen Produktion eine besonders wichtige Rolle.

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Ein Wandel deutet sich an

CFD sei in der Pharmaindustrie zwar ein bekanntes Tool, sagt der Sektormanager, aber bei weitem nicht so weit verbreitet, wie z.b. in der Automobilindustrie, in der wie Debus zugespitzt formuliert, „kein Spiegel geändert wird ohne den Einsatz einer Simulation.“ Die Pharma hinke in dieser Hinsicht, was den Produktionsprozess angehe, mindestens 20 Jahre hinterher.

Aber die Entwicklungsaktivitäten zeigen ihm: Das Bewußsein wandelt sich und auch die Pharmatechniker beschäftigen sich mittlerweile mit dem Feintuning der Prozesse, und da ist Modellierung und Simulation eben immer häufiger das Mittel der Wahl.

Wie in vielen Bereichen kommt es bei der Einführung neuer Technologien eben auf das Timing an und Debus glaubt, das Timing sei gut. „Es ändert sich etwas, gerade mit Blick auf Continous Manufacturing.“

Was kann CFD alles kann.

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