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Computational Fluid Dynamics in der Pharmaproduktion

Darum erobert Computational Fluid Dynamics jetzt auch die Pharmaproduktion

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Momentan ist der typische Anwendungsbereich die Diagnose existierender Prozesse. Macht das System, das was es wirklich soll? Woran liegt es, dass ein Batch verloren gegangen ist? Waren lokale Überhitzungen schuld? Oder war der Mischvorgang nicht perfekt auf das Produkt abgestimmt? Solche Fragen kann CFD beantworten, wobei Modellierung und Simulierung immer nur so gut sind wie die Korrelation zum Experiment. „Erst der Dreiklang aus Simulation, Analyse und Experiment macht ein gutes Modell aus,“ erklärt Debus.

Auch die bessere Nutzerfreundlichkeit der Software fördert die Anwendung in klassischen Anwendungsbereiche wie der Simulation von Partikelbewegungen in der Wirbelschicht oder die Modellierung des Coatingvorganges. In diesem Fall wird die Verweilzeit der Tabletten im Sprühnebel gemessen und auf dieser Basis die Dicke der Beschichtung berechnet. Noch gelingt es nicht, sich die Beschichtung einzelner Teilchen anzusehen, aber das haben die Entwickler in Arbeit, verspricht Debus.

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Auch die Modellierung von Mischvorgängen wie in statischen Mischern, Rührreaktoren, oder Apparaten zur Herstellung von Emulsionen ist ein wichtige Arbeitsfeld. Zwei oder Mehrphasige Mischungen werden mit dem Euler-Modell simuliert. Mit Overset Mesh (überlappende oder chimärenartige Vernetzung) kann der Nutzer ein einzelnes Netz um jedes bewegliche Objekt erstellen, das dann beliebig über ein Hintergrundnetz bewegt werden kann.

Die Modellemtwicklung wird schneller.

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