Arzneimittelentwicklung Daiichi Sankyo baut deutschen Pharmastandort aus
Das japanische Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo baut seine Arzneimittelentwicklung im bayerischen Pfaffenhofen aus. 13 Millionen Euro hat die japanische Mutter dafür in die Hand genommen.
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Pfaffenhofen – Deutschland ist als Pharmastandort scheinbar doch nicht schlecht, wie gelegentlich einmal behauptet wird. Das zeigt die Investition des japanischen Pharmaunternehmens Daiichi Sankyo in die galenische Entwicklung am Pharmastandort Pfaffenhofen. Für 13 Millionen Euro hat der Konzern einen Forschungsbeubau errichtet, der jetzt in Betrieb gegangen ist.
Entwicklung und Produktion in Pfaffenhofen
Senior Vice President Dr. Frank Knefeli verweist auf die Schlüsselrolle, die Pfannfenhofen in der Entwicklungsarbeit spiele, und als Vertrauensbeweis in die Arbeit ihres Entwicklungsteams wertet Leiterin Dr. Nora Urbanetz die Investition. Immer mehr Wirkstoffe kämen bereits in einer frühen Entwicklungsphase aus Japan nach Pfaffenhofen. Im Neubau arbeiten 100 Mitarbeiter in der Pharmazeutischen Entwicklung an der Weiterentwicklung von Wirkstoffen zu Arzneimitteln.
In Pfaffenhofen selbst arbeiten 400 Menschen, damit ist das bayrische Städtchen der größte Produktions- und Entwicklungsstandort des japanischen Konzerns außerhalb des Mutterlandes. Hier werden Medikamente gegen Bluthochdruck, Thrombose, andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen sowie Krebs entwickelt und produziert.
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