Siebschneckenzentrifuge

Chinesischer Kaliproduzent setzt auf Siebschneckenzentrifugen aus Deutschland

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Spezialmaschine statt Katalogprodukt

Das Bauprinzip der Siebschneckenzentrifuge basiert auf einem bewährten Basisdesign, wobei jedoch die Geometrien der rotierenden Teile und die Auslegung der Betriebsparameter jeweils den trenntechnischen Anforderungen angepasst werden. Bei der Konzeptionierung sind weniger als 20 Hauptkomponenten-Bauteile verwendet worden, um den Wartungsaufwand so gering wie möglich zu halten. „Wegen der geringen Anzahl an Maschinen, die wir produzieren können, haben wir gemerkt, dass ein standardisiertes Produktprogramm nicht der richtige Weg ist“, so Dietschreit. Um gegen Großanbieter bestehen zu können, entschied sich das Unternehmen Anfang der 1990er Jahre dazu, sich als Spezialmaschinenbauer zu positionieren. „Erst dadurch haben wir den Eintritt in die Chemie- und Lebensmittelindustrie geschafft“, erklärt Dietschreit. Als in den letzten 20 Jahren der Effizienzgedanke in der Branche zusehends stieg, setzten immer mehr Unternehmen auf die mechanische Fest-/Flüssig-Trennung, die im Vergleich zur thermischen Trocknung preiswerter ist. „Die Konsequenz aus dieser erfolgreichen Entwicklung war jetzt der Bau dieses neuen Zentrifugen-Technologiezentrums“, sagt Dietschreit.

(ID:42950122)