Die Unternehmen BP, Lonza, Rentschler Biopharma, Bluhm Systeme, Syntegon, Festo und Eschbach haben ihre Führung neu aufgestellt. PROCESS fasst die aktuellen Personalmeldungen für Sie zusammen.
BP hat bekannt gegeben, dass Kate Thomson zur Interims-Finanzchefin ernannt wurde.
(Bild: BP)
Kate Thomson ist zur Interims-Finanzchefin bei BP ernannt worden. Ihre Ernennung folgt auf die Berufung von Murray Auchincloss zum Interims-CEO des Energiekonzerns in der vergangenen Woche.
Thomson ist derzeit als Senior Vice President, Finance for Production & Operations bei BP tätig und verantwortet in dieser Position das weltweite Finanzmanagement sowie die kommerzielle Zusammenarbeit des Unternehmens. Sie ist seit 19 Jahren bei dem Konzern beschäftigt und hat in dieser Zeit verschiedene leitende Positionen im Finanzbereich innegehabt, darunter die Rollen als Group Treasurer und Head of Group Tax.
Bevor sie 2004 zu BP kam, war Thomson in verschiedenen professionellen Dienstleistungsunternehmen tätig, darunter bei Ernst & Young im Bereich M&A Tax und als Group Head of Tax bei Charter. Sie war in den letzten sieben Jahren Mitglied des Vorstands von Aker BP und ist zudem Mitglied des Vorstands mehrerer Unternehmen innerhalb der BP Gruppe. Thomson ist eine zugelassene Wirtschaftsprüferin.
CEO Pierre-Alain Ruffieux verlässt Lonza
Wie Lonza bekannt gab, wird CEO Pierre-Alain Ruffieux das Unternehmen per Ende September in gegenseitigem Einvernehmen verlassen. Bis zur Ernennung eines permanenten Nachfolgers soll der derzeitige Verwaltungsratspräsident Albert M. Baehny die Funktion des CEO interimistisch übernehmen.
Die mittelfristige Unternehmensstrategie und der finanzielle Ausblick sollen am Capital Markets Day vom 17. Oktober 2023 in Visp im Detail besprochen werden. Christoph Maeder, Lead Independent Director und Vizepräsident des Verwaltungsrats von Lonza, erklärte, dass der Verwaltungsrat Albert M. Baehny für seine Bereitschaft, das Unternehmen interimistisch zu führen, dankt und dass die Suche nach einem permanenten CEO in Kürze beginnen soll.
Rentschler Biopharma ernennt neuen Chief Executive Officer
Das biopharmazeutische Auftragsentwicklungs- und Dienstleistungsunternehmen Rentschler Biopharma gibt die Ernennung von Benedikt von Braunmühl zum neuen Chief Executive Officer (CEO) bekannt. Von Braunmühl, der über fast 30 Jahre Erfahrung im internationalen Gesundheitswesen verfügt, wird seine neue Position am 19. September 2023 antreten.
Vor seinem Wechsel zu Rentschler Biopharma war Benedikt von Braunmühl CEO von HMNC Brain Health in München, wo er das Unternehmen von einer Forschungseinrichtung zu einem biopharmazeutischen Unternehmen mit klinischer Pipeline entwickelte. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen in anderen Unternehmen inne, darunter Medicover und Qiagen.
Prof. Dr. Nikolaus F. Rentschler, Aufsichtsratsvorsitzender von Rentschler Biopharma, sagte, von Braunmühl sei aufgrund seiner Führungserfahrung und seiner Erfolgsbilanz bestens geeignet, das Unternehmen zu leiten. Er betonte von Braunmühls Verständnis für internationale Geschäftsnetzwerke und seine Fähigkeit, Organisationen zu nachhaltigem Wachstum zu führen.
Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass Tom Roberts mit Wirkung vom 12. September 2023 zum President von Rentschler Biopharma Inc. und General Manager U.S. ernannt wurde. In dieser neu geschaffenen Position soll Roberts für das US-Geschäft des Unternehmens verantwortlich sein, einschließlich der Leitung des Standorts von Rentschler Biopharma in Milford im Großraum Boston. Außerdem wird er Mitglied der Erweiterten Unternehmensleitung des Unternehmens.
Roberts verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Leitung von Unternehmen, die er zu operativer Exzellenz und Rentabilität führte. Er war zuletzt in leitender Funktion bei Vitanova Biomedical tätig, wo er sowohl für die Finanzierung als auch für die Geschäfts- und Produktentwicklung des Unternehmens einschließlich Produktion und regulatorische Compliance verantwortlich war. Er akquirierte eine neue Technologie zur Herstellung eines bahnbrechenden, auf Nanopartikeln basierenden Kombinationspräparats zur Krebstherapie. Zuvor hatte er verschiedene Führungspositionen bei Invictus Medical, 3M - KCI (ehemals Acelity) und Roche Diagnostics inne. Roberts hat einen MBA-Abschluss der Indiana Wesleyan University und einen BS in Biologie der Denison University in Ohio.
Das Unternehmen Bluhm Systeme, Komplettanbieter für Lösungen im Bereich der Produkt- und Verpackungskennzeichnung, steht vor einem Generationswechsel in der Geschäftsführung. Der Firmengründer und bisherige Geschäftsführer Eckhard Bluhm übergibt die Leitung des Unternehmens an seinen Sohn Volker Bluhm. Eckhard Bluhm hat das Unternehmen 1968 gegründet und seitdem durch verschiedene strategische Erweiterungen und Zukäufe kontinuierlich ausgebaut. Er wird dem Unternehmen als zweiter Geschäftsführer erhalten bleiben. Volker Bluhm betonte, dass das Unternehmen in Familienbesitz bleibe und weiterhin auf Wachstum und Innovation ausgerichtet sei.
Stand: 08.12.2025
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Wechsel an der Spitze der Syntegon-Gruppe
Die Syntegon-Gruppe ernennt Torsten Türling zum neuen Chief Executive Officer. Er folgt auf Dr. Michael Grosse, der das Unternehmen nach dreieinhalb erfolgreichen Jahren als CEO im gegenseitigen Einvernehmen zum 31. Oktober 2023 verlassen wird. Für die nächste Phase der Unternehmensentwicklung verstärkt Syntegon die Geschäftsleitung durch einen erfahrenen Manager, der Wachstum und Innovation des Unternehmens weiter vorantreiben und die Vertriebsaktivitäten deutlich stärken wird.
Türling bringt mehr als 30 Jahre internationale Führungs- und Vertriebsexpertise mit und hat umfangreiche CEO-Erfahrung an der Spitze namhafter gelisteter und privatwirtschaftlicher Unternehmen. Zuletzt war er CEO von Nilfisk, einem weltweit führenden, börsennotierten Hersteller von professionellen Reinigungsgeräten mit Sitz in Dänemark. Während seiner Amtszeit leitete er die strategische Neuausrichtung des Unternehmens ein und erzielte deutliche Fortschritte bei Wachstum und Nachhaltigkeit. Zuvor verantwortete er als CEO den erfolgreichen Turnaround von Ideal Standard International. Bei Linde hatte er verschiedene Führungspositionen inne und leitete als Geschäftsführer von Linde Kältetechnik nach dem Spin-Off die erfolgreiche Integration in die Carrier Corporation. Er hält einen Abschluss als Diplom-Kaufmann von der Universität Saarbrücken und einen Master in Management von der EM Lyon Business School in Lyon.
Dr. Michael Grosse war seit 2020 CEO von Syntegon und in dieser Funktion nach der Abspaltung von Bosch Ende 2019 maßgeblich für die erfolgreiche Transformation zu einem international eigenständigen Unternehmen verantwortlich.
Maschinenbauer Festo bekommt neuen Vorstandsvorsitzenden
(dpa/lsw) – Der Maschinenbauer Festo bekommt einen neuen Chef. Der Aufsichtsrat habe Thomas Böck bestellt, der seinen Posten als Vorstandsvorsitzender am 1. Januar 2024 antreten werde, teilte das Familienunternehmen aus Esslingen am Neckar am Montag mit. Der bisherige CEO Oliver Jung werde sein Amt mit Ablauf seines Mandats übergeben. Jung war seit 2018 Vorstandschef von Festo.
Böck stand demnach bis März dem Vorstand des Landmaschinenhersteller Claas aus Ostwestfalen vor. Er bringe damit umfangreiche Erfahrung in der Umsetzung einer internationalen Wachstumsstrategie in einem hochtechnologischen Umfeld mit. „Gemeinsam mit dem Festo-Team werden wir das werteorientierte Familienunternehmen auf Erfolgskurs halten und weiterentwickeln“, wird Böck in einer Mitteilung zitiert.
Eschbach ernennt Felix Monschein zum Managing Director Nordamerika
Das weltweit tätige Softwareunternehmen Eschbach hat Felix Monschein zum Managing Director in Nordamerika berufen. In der neu geschaffenen Position wird Monschein das operative Geschäft in Nordamerika leiten. Er soll Beziehungen zu Bestandskunden weiter ausbauen sowie Strategien entwickeln, um die digitale Transformation der chemischen und pharmazeutischen Industrie voranzutreiben.
Monschein arbeitete bereits vor zehn Jahren in Deutschland im Entwicklungsteam von Eschbach. Damals war er an der Entwicklung neuer Features und Module für Shiftconnector beteiligt. Monschein hatte zwischenzeitlich leitende Funktionen in führenden Technologie-Unternehmen in Europa und in den USA. Er absolvierte einen Bachelor of Science in Software-Engineering an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und einen Master of Science in Entrepreneurship and Innovation an der USC Marshall School of Business in Los Angeles.