Biomasseheizkraftwerk Boehringer Ingelheim produziert seinen grünen Strom selbst

Quelle: Boehringer Ingelheim 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim hat am 08. Juli ein Biomasseheizkraftwerk auf dem Werksgelände in Ingelheim in Betrieb genommen. Durch Investitionen von insgesamt 205 Millionen Euro in nachhaltige Infrastrukturprojekte wird das Unternehmen künftig seinen Energiebedarf an diesem Standort fast komplett aus erneuerbaren Quellen decken können.

Der Standort Ingelheim kann seinen Energiebedarf zu 95 % aus erneuerbaren Quellen decken.(Bild:  Boehringer Ingelheim Pharma)
Der Standort Ingelheim kann seinen Energiebedarf zu 95 % aus erneuerbaren Quellen decken.
(Bild: Boehringer Ingelheim Pharma)

Mit einem neuen Biomasseheizkraftwerk will das Boehringer Ingelheim seine Energieversorgung verbessern und gleichzeitig die Umwelt schonen: Dem Unternehmen zufolge werden dadurch pro Jahr werden rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart. Der CO2-Ausstoß der betriebseigenen Energieerzeugung am Standort reduziert sich um 70 %. Insgesamt investiert Boehringer 205 Millionen Euro in nachhaltige Infrastrukturprojekte in Ingelheim und kann seinen Energiebedarf am Standort künftig zu 95 % aus erneuerbaren Quellen decken. Das Altholz, das in Ingelheim als Brennstoff genutzt wird, ist ein Abfallprodukt. Es stammt aus dem Rhein-Main-Gebiet und wird nach strengen Qualitätsstandards kontrolliert.

Der stellvertretende Vorsitzende der Unternehmensleitung, Michael Schmelmer, bezeichnete die Inbetriebnahme als bedeutenden Meilenstein für Boehringer und erklärte: „Teil unserer Nachhaltigkeitsziele ist es, natürliche Ressourcen zu schützen, damit unsere Erde ein lebenswerter Ort für Menschen und Tiere bleibt. Wir stellen mit einer umweltfreundlichen und unabhängigeren Energieversorgung eine stabile Produktion sicher, um Patientinnen und Patienten weltweit versorgen zu können.“

An der feierlichen Einweihung nahmen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sowie die rheinland-pfälzische Umweltministerin Katrin Eder teil. Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck: „Die Dekarbonisierung aller Bereiche unserer Volkswirtschaft ist notwendig, um einerseits globale Klimaziele und andererseits eine Verringerung der Energieimporte zu erreichen. Boehringer Ingelheim ist ein gutes Beispiel dafür. Die Firma nutzt erneuerbare Energien für die Produktion. Sie bildet aus und zieht Fachkräfte als attraktiver Arbeitgeber an. Nicht zuletzt investiert sie in großem Stil in Forschung und Entwicklung und leistet so einen Beitrag für eine bessere Gesundheitsversorgung und für den Erhalt des Standorts.“

Das Unternehmen hat sich selbst das Ziel gesetzt, bis 2030 alle deutschen Standorte CO2-neutral zu betreiben. Dafür werden viele Einzelprojekte zur Einsparung von Energie umgesetzt. Durch den Bau energieeffizienterer Gebäude etwa konnte das Unternehmen bisher rund 25 Prozent seines Energiebedarfs pro Quadratmeter Grundfläche einsparen. Der Standort Dortmund ist bereits im Jahr 2020 als CO2-neutraler Standort zertifiziert worden. Auch in Ingelheim ist das Unternehmen mit dem Biomasseheizkraftwerk und dem im Jahr 2023 ans Netz gegangene Solarpark auf dem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Am größten Forschungs- und Entwicklungsstandort Biberach sind zahlreiche Maßnahmen in Vorbereitung. Hier könnte, neben Photovoltaik, unter anderem zukünftig Wasserstoff zur Gewinnung von grünem Strom zum Einsatz kommen.

(ID:50090312)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung