72 Millionen Euro-Invest Boehringer baut Kapazitäten für Inhalationsgerät kräftig aus

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Boehringer Ingelheim hat am Standort Ingelheim 72 Millionen Euro investiert, um die Abfüll- und Verpackungskapazitäten für den Respimat-Inhalator von bisher 25 Millionen Stück pro Jahr auf mehr als 50 Millionen Stück zu erweitern. Dafür hat das Pharmaunternehmen auch 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Dies war der zweite Schritt einer Gesamtinvestition von rund 170 Millionen Euro in Deutschland.

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„Boehringer Ingelheim hat in den vergangenen Jahren einen langen Atem bewiesen in der Entwicklung des Respimat und unserer zahlreichen neuen Präparate gegen Lungenerkrankungen“, erläuterte Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Boehringer Ingelheim. Manchmal brauche man diesen „langen Atem“ für etwas, wovon man überzeugt sei.
„Boehringer Ingelheim hat in den vergangenen Jahren einen langen Atem bewiesen in der Entwicklung des Respimat und unserer zahlreichen neuen Präparate gegen Lungenerkrankungen“, erläuterte Christian Boehringer, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses von Boehringer Ingelheim. Manchmal brauche man diesen „langen Atem“ für etwas, wovon man überzeugt sei.
(Bild: Boehringer Ingelheim)

Ingelheim – In Dortmund, wo die Boehringer Ingelheim Microparts den Respimat-Inhalator herstellt, ging bereits im September 2014 die 100 Millionen Euro teure erweiterte Respimat-Produktion in Betrieb. Dort waren 100 neue Arbeitsplätze mit der Investition verbunden.

Nach der Erweiterung in Dortmund trägt Boehringer Ingelheim nun mit einer weiteren Komponente zur Kapazitätserweiterung der Respimat-Herstellung bei, denn auch in Ingelheim mussten die Kapazitäten dem höheren Bedarf angepasst werden. Hier werden die Inhalatoren aus Dortmund in modernen High-Tech-Anlagen mit pharmazeutischen Wirkstoffen, die sich in Kartuschen befinden, steril befüllt, verpackt und danach weltweit vertrieben.

Mit dieser Investition sichert Boehringer Ingelheim nach eigenen Angaben die Versorgung des Weltmarktes mit seinen innovativen Atemwegspräparaten für die Behandlung chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung und Asthma.

Im Beisein der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer wurde Anfang Juni in Ingelheim die Respimat-Produktionserweiterung in Betrieb genommen.

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