Suchen

Prozesswasser-Aufbereitung

Best Practice – Abwasserbehandlung bei der Weizenstärkeherstellung

Seite: 2/2

Firmen zum Thema

Vorreinigung über den Rotationsklärer

Das Schlammwasser, von innen in die Filtertrommel des Rotationsklärers eingebracht, durchfließt diese und sammelt sich im darunterliegenden Filtratsammler. Feststoffe, Fasern und Schlamm hält die Filtertrommel zurück, wobei eine Schneckenwendel im Zusammenwirken mit der sich drehenden Trommel für den Transport der Feststoffe zum Schlammauswurf sorgt.

Damit die Trommel ihre Funktion ohne Probleme erfüllen kann, erfolgt die Reinigung über eine Bürstenwalze, eine Spüleinrichtung mit Wasser oder Filtrat bedüsen zusätzlich in Intervallen oder kontinuierlich die Trommel, gefertigt aus einem Edelstahl-Gitterblech.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Hierauf wird das eigentliche Filtermaterial von außen gespannt. So können verschiedenste Lochbleche und Filtermatten zum Einsatz kommen, wobei die Anwendung mit 1 mm Lochblech in Ibbenbüren die besten Ergebnisse in Bezug auf Durchsatz und Abscheideleistung erbrachte.

Sedimentation über den Schrägklärer

Um nach der Vorreinigung und Passage des Reaktionsbehälters den überwiegenden Teil der restlichen Trübstoffe dem Abwasser zu entziehen, kommen in der Anlage zwei Schrägklärer – ebenfalls Lamellenklärer genannt – zum Einsatz. Deren mechanisches Wirkprinzip ist ein anerkanntes und in der Praxis bewährtes Verfahren. Im Einlaufkanal fließt das Schmutzwasser erst nach unten, um von dort umgelenkt über ein Lamellenpaket nach oben zu steigen. Auf diesem Weg sinken die Schwebstoffe auf die schräggestellten Lamellen und rutschen in den Schlammtrichter.

Nach der Durchströmung der Lamellen ist das Medium bei Crespel & Deiters weitgehend von Feststoffen gereinigt. Der gewonnene Stärkeschlamm kann wieder verarbeitet werden und das Abwasser einleitungsfähig abfließen.

* K. Bucher, Bucher Communications, Ratingen

(ID:45034520)