Newsticker August: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Acht Millionen Euro aus EU-Fonds für Pharmaforschung in Nordost

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04.08.2025

Ingelheim (dpa/lrs) *16:42 Uhr – Boehringer reagiert auf Trump-Brief – Zu Kooperation bereit

Nach der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach günstigeren Medikamentenpreisen in den USA hat Boehringer Ingelheim seine Bereitschaft zur Kooperation betont. «Wir werden weiterhin konstruktiv mit Regierungen, Aufsichtsbehörden und Patientenorganisationen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Patienten Zugang zu bezahlbaren Medikamenten haben und medizinische Innovationen für lebenswichtige Behandlungen weiterhin möglich sind», teilte der Pharmakonzern mit.

Trump hatte sich mit der Forderung nach günstigeren Preisen für Arzneimittel in den USA in Briefen an 17 große Pharmakonzerne, darunter Boehringer, gewandt und eine Frist bis zum 29. September gesetzt. Boehringer erklärte, auch dem Unternehmen sei wichtig, dass Medikamente zu Preisen verfügbar seien, die sich Patienten leisten könnten.

In den USA existiert keine zentrale staatliche Regulierung für Medikamentenpreise. Die Pharmaindustrie entscheidet weitgehend selbst darüber, wie viel Arzneien kosten.

Wetter/Ruhr (dpa/lnw) *14:49 Uhr – Großeinsatz nach angeblichem Arsen-Unfall – wohl Fehlalarm

Ein angeblich missglücktes Experiment mit hochgiftigem Arsen hat im Ennepe-Ruhr-Kreis einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Nun sieht es eher nach einem kompletten Fehlalarm aus. Ein 58-Jähriger aus Wetter (Ruhr) hatte am Sonntag die Feuerwehr verständigt, weil er sich plötzlich unwohl fühlte, wie ein Sprecher mitteilte. Er gab an, bei Experimenten versehentlich mit der gefährlichen Chemikalie in Kontakt gekommen zu sein.

Einsatzkräfte sperrten die Wohnung ab, dekontaminierten den Mann und brachten ihn in eine Klinik. Trupps in Chemikalienschutzanzügen kontrollierten zudem die Wohnung des 58-Jährigen sowie die Kellerräume des Gebäudes auf weitere Gefahrstoffe, wie Polizei und Feuerwehr berichteten. Sie hätten aber keinerlei gefährliche Stoffe oder Substanzen entdeckt, auch nicht an dem Mann selbst, sagte ein Polizeisprecher. Der 58-Jährige sei in einem «psychischen Ausnahmezustand» gewesen. «Es deutet einiges darauf hin, dass er sich das Geschehen nur ausgedacht hat.»

Arsen ist ein hochgiftiges Halbmetall und in Deutschland nicht frei verkäuflich. Kontakt mit dem Stoff kann schwere gesundheitliche Folgen haben.

Osterwieck (dpa) *12:57 Uhr – Giftige Chemikalien aus Osterwieck weiter verschwunden

Zwei Wochen nach dem Diebstahl hochgefährlicher Chemikalien aus einem Spezialbetrieb in Osterwieck im Landkreis Harz dauern die Ermittlungen der Polizei weiter an. Die vier gestohlenen Flaschen mit dem stark giftigen Arsentrichlorid bleiben weiterhin verschwunden, wie die Polizei und der Landkreis auf Anfrage mitteilten.

Auch zu möglichen Tatverdächtigen gebe es bislang keine neuen Erkenntnisse. Die Polizei ermittelt weiter wegen Einbruchsdiebstahls in alle Richtungen. Neben dem Arsentrichlorid waren bei dem Einbruch auch drei Kilogramm hochreines Arsengranulat entwendet worden - ebenfalls eine hochgiftige Substanz.

Die Chemikalien stammen aus einem Unternehmen, das nach eigenen Angaben Arsen für die Halbleiterindustrie herstellt. Bereits kleinste Mengen der Stoffe gelten als lebensgefährlich. Der Kontakt mit Haut oder Schleimhäuten sowie das Einatmen oder Verschlucken könne schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, hatte die Polizei gewarnt.

Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter oder zur Sicherstellung der Chemikalien führen, ist eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt.

Wetter/Ruhr (dpa/lnw) *02:29 Uhr – Mann experimentiert mit Arsen und löst Großeinsatz aus

Missglückte Experimente mit Arsen haben einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst und für einen 58-Jährigen in einer Spezialklinik geendet. Der Mann aus Wetter (Ruhr) hatte am Sonntag selbst die Feuerwehr verständigt, weil er sich plötzlich unwohl fühlte, wie ein Sprecher mitteilte. Demnach war der Mann bei seinen Versuchen versehentlich mit der Chemikalie in Kontakt gekommen. Einsatzkräfte dekontaminierten den Mann und brachten ihn in eine Spezialklinik.

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Zwei Trupps in Chemikalienschutzanzügen kontrollierten zudem die Wohnung des 58-Jährigen sowie die Kellerräume des Gebäudes auf weitere Gefahrstoffe, aber ohne Ergebnisse. Andere Bewohner des Hauses in der Weststraße hatten dieses während des Einsatzes nicht verlassen müssen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei nicht. Arsen ist ein hochgiftiges Halbmetall. Kontakt mit dem Stoff kann schwere gesundheitliche Folgen haben. Wie der Mann an die Chemikalie gelangt war, war zunächst unklar. Arsen ist in Deutschland nicht frei verkäuflich.

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