Zusammenarbeit mit Ukraine Bayer investiert 60 Millionen Euro in ukrainische Saatgutproduktion

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Von 2023 an will Bayer insgesamt 60 Millionen Euro in seine Aufbereitungsanlage für Maissaatgut im ukrainischen Pochuiky investieren. Das Unternehmen war Teil einer Wirtschaftsdelegation von Vizekanzler Robert Habeck in Kiew und ergänzt mit dem Projekt frühere Ausgaben in Höhe von 200 Millionen Euro zur Unterstützung der Ukraine.

Aufbereitungsanlage für Maissaatgut von Bayer im ukrainischen Pochuiky(Bild:  Bayer)
Aufbereitungsanlage für Maissaatgut von Bayer im ukrainischen Pochuiky
(Bild: Bayer)

Beim Besuch von Robert Habeck in Kiew, Ukraine, begleitete den Vizekanzler eine Wirtschaftsdelegation, der auch Oliver Gierlichs, Leiter des Bayer-Geschäfts in der Ukraine, sowie Matthias Berninger, Head of Public Affairs, Science and Sustainability, angehörte. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei den Gesprächen das Engagement Deutschlands für das Land sowie die Möglichkeiten wirtschaftlicher Partnerschaft diskutiert. Es war die erste Wirtschaftsdelegation der Bundesregierung in der Ukraine seit Kriegsbeginn.

„Wir stehen an der Seite der Ukraine. Das war schon vor dem Ausbruch des Krieges so – und seitdem noch mehr. Bayer ist seit vielen Jahren in der Ukraine aktiv und engagiert sich für das Land, seine Menschen und die Landwirtschaft“, sagt Matthias Berninger. Sein Engagement in dem Land unterstreicht der Konzern mit einer Investition von 60 Millionen Euro in seine Saatgutproduktion in Pochuiky.

Die Investition umfasst eine neue Trockenanlage, landwirtschaftliche Geräte, Lagerstätten und den Bau von zwei Luftschutzbunkern, um die Sicherheit der ukrainischen Mitarbeiter zu gewährleisten, die vor Ort unter sehr schwierigen Bedingungen arbeiten.

Bereits vor dem Krieg hatte Bayer Investitionen von fast 200 Millionen Euro getätigt, um die Maissaatgutproduktion durch ein Netzwerk ukrainischer Landwirte und die Saatgutaufbereitungsanlage in Pochuiky aufzubauen. Das Werk wurde 2018 eingeweiht und arbeitet vor Ort mit rund 100 Mitarbeitern sowie etwa 250 bis 300 Saisonkräften. Bayer ist mit seinem Werk einer der größten Investoren in der Region. Die Steuern des Unternehmens machen rund 25 % des Budgets der lokalen Gemeinde aus. Das Unternehmen beteiligt sich an den kommunalen Aktivitäten im Dorf Pochuiky, indem es in den Bau einer neuen Straße und des örtlichen Krankenhauses investiert und die örtliche Schule, den Kindergarten und die Bibliothek kontinuierlich unterstützt.

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