Arzneimittelproduktion Modellfabrik Solida-1 von Bayer soll im Frühjahr 2024 betriebsbereit sein

Von Manja Wühr 1 min Lesedauer

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Mit Solida-1 will Bayer in Leverkusen eine der modernsten Produktionsanlagen für Arzneimittel weltweit errichten. Hier sollen Medikamente zur Behandlung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt werden.

Der Bau von Solida-1 im Chempark Leverkusen läuft auf Hochtouren. Ab Sommer 2024 sollen hier Medikamente zur Behandlung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen produziert werden.(Bild:  Bayer)
Der Bau von Solida-1 im Chempark Leverkusen läuft auf Hochtouren. Ab Sommer 2024 sollen hier Medikamente zur Behandlung von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen produziert werden.
(Bild: Bayer)

Bayer investiert im Chempark Leverkusen rund 275 Millionen Euro eine hochautomatisierte, modular aufgebaute Modellfabrik, deren Produktion erweitert und relativ schnell auf andere Produkte umgestellt werden kann. Ab Frühjahr 2024 soll die Arzneimittelproduktion betriebsbereit sein und ab Mitte 2024 will Bayer die ersten Stabilitätsmuster produzieren. Der Start des Routinebetriebs ist für Mitte 2025 und die Marktversorgung für 2026 geplant. „Solida 1 wird dazu beitragen, das Leben von Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Beispielsweise werden die Ergebnisse von wissenschaftlicher Forschung schneller in Produkte überführt werden können,“ erläutert Dr. Jürgen Wiedemann, einer der beiden Projektleiter.

Dr. Enrico Hanusa, Betriebsleiter von Solida-1: „Im Produktionsraum ‚Tablettenpresse‘ arbeiten die einzelnen Produktionseinheiten eigenständig und sind über autonome Flurförderfahrzeuge miteinander verbunden. Dadurch kann der Prozess vollautomatisiert ablaufen.“(Bild:  Bayer)
Dr. Enrico Hanusa, Betriebsleiter von Solida-1: „Im Produktionsraum ‚Tablettenpresse‘ arbeiten die einzelnen Produktionseinheiten eigenständig und sind über autonome Flurförderfahrzeuge miteinander verbunden. Dadurch kann der Prozess vollautomatisiert ablaufen.“
(Bild: Bayer)

Kern der eingeschossigen Fabrik ist ein zentrales Erschließungsmodul für Material, Personal, Medienver- und Entsorgung. An das sogenannte Spine lassen sich weitere Produktionsmodule anschließen. Aktuell im Bau sind verschiedene Produktionsmodule, darunter das Modul AMF (Automated Modular Formulation Line). Es beherbergt eine vollautomatisierte, robotergestützte Produktionslinie für Tabletten. Dabei sind alle eingesetzten Technologien, wie Wirbelschichtgranulation, Walzenkompaktierung und Tablettierung, in einem Reinraum untergebracht. „Im Produktionsraum ‚Tablettenpresse‘ arbeiten die einzelnen Produktionseinheiten eigenständig und sind über autonome Flurförderfahrzeuge miteinander verbunden. Dadurch kann der Prozess vollautomatisiert ablaufen“, erklärte Bayer-Betriebsleiter Dr. Enrico Hanusa während einer Besichtigung den anwesenden Journalisten.

Von dem hohen Grad an Automation und Kontrolle verspricht sich Bayer mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Schließlich könne man so engere Prozessfenster und einen konstanten Prozessfluss realisieren, so Hanusa. Zudem zahle die vollautomatisierte Produktionslinie auf die Nachhaltigkeitsziele ein, da die ausgeklügelte Steuerung zu weniger Ausschuss und einem effizienteren Einsatz von Ressourcen führt.

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