Brennstoffzellen BASF trennt sich von Geschäft mit Membran-Elektroden-Einheiten

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Der Chemieriese BASF will sich in Zukunft ausschließlich auf das Geschäft mit Katalysatoren und Adsorbentien für Brennstoffzellen konzentrieren und restukturiert deshalb seine Aktivitäten auf diesem Gebiet.

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Katalysatoren zur Wasserstofferzeugung in Brennstoffzellen: Durch Eintauchen eines Wabenkörpers in Platin-Nitrat-Lösung entstehen im Versuch Waben-Katalysatoren, mit deren Hilfe Wasserstoff aus Erdgas erzeugt wird.
Katalysatoren zur Wasserstofferzeugung in Brennstoffzellen: Durch Eintauchen eines Wabenkörpers in Platin-Nitrat-Lösung entstehen im Versuch Waben-Katalysatoren, mit deren Hilfe Wasserstoff aus Erdgas erzeugt wird.
(Bild: BASF)

Florham Park, New Jersey/USA, Ludwigshafen – In diesem Zusammenhang wurde der Standort der BASF Fuel Cell in Somerset/New Jersey, wo Membran-Elektroden-Einheiten für Hochtemperatur-Polymerelektrolyt-Membran-Brennstoffzellen hergestellt wurden, zum 1. August 2013 geschlossen. Von der Schließung sind rund 25 Mitarbeiter betroffen.

Künftig fokussiert sich BASF auf Katalysatoren und Adsorbentien für Brennstoffzellen, die im Unternehmensbereich Catalysts gebündelt sind. Das Unternehmen erwartet bei Elektro- und Reformerkatalysatoren für verschiedene Brennstoffzelltechnologien in den nächsten Jahren einen deutlich wachsenden Markt.

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