Big-Bag-Handling Automatisiertes Big-Bag-Handling steigert Kapazitäten in der Chemie
In der Chemieindustrie leistet die Prozesstechnik meist seit vielen Jahrzehnten zuverlässig ihren Dienst. Jedoch nicht immer am Optimum. Schüttgut-Experte J. Engelsmann konnte mit einer automatisierten Befüllung und Entleerung von Big Bags die Kapazität einer Pflanzenschutzmittelproduktion um 30 Prozent steigern.
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Ludwigshafen – Der Spezialist für Schüttgutprozesse J. Engelsmann hat für einen Pflanzenschutzmittelhersteller eine Turn-Key-Anlage für die vollautomatisierte Befüllung und Entleerung von Big Bags in Betrieb genommen. Dieser ermöglicht laut Hersteller eine Kapazitätssteigerung von mehr als 30 Prozent bei geringem Personaleinsatz.
Die aus zwei Units bestehende Anlagenlösung wurde in eine vorhandene Anlageneinheit im Produktionsbereich integriert. Dabei wurde die komplette Fertigungs- und Prozesstechnik auf die vorhandenen Gegebenheiten zugeschnitten.
Staubdicht zum Schutz von Personal und Anlage
Aufgrund des staubhaltigen Produkts sind zum Schutz des Bedienpersonals die Entleer- und Befüllanlage jeweils staubdicht ausgeführt und zur Aspiration mit einer Absaugvorrichtung versehen. Ein eingerichtetes Rieselschutzsystem (JEL FlowStop) verhindert das Nachrieseln des Produkts aus dem Zuführungsrohr und somit eine mögliche Produktkontamination des Bedienpersonals bzw. des Anlagenumfelds. Die Steuerung der Anlagen kommuniziert über eine entsprechend konfigurierte Schnittstelle mit dem bauseitig vorhandenen Prozessleitsystem (PLS).
Um eine maximale Kapazitätsauslastung und einfache Reinigung der Anlagen zu gewährleisten, sind alle produktberührenden Komponenten aus Edelstahl gefertigt und die Übergänge mit glatten Flächen versehen, um eine Anhaftung des Produkts weitestgehend zu vermeiden. Im Produktionsbereich installiert, sind beide Anlageeinheiten zudem mit EX-Schutz ausgeführt.
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