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Umfirmierung: Infraserv Knapsack wird Yncoris

Aus Infraserv Knapsack wird Yncoris: Start frei für die nächste Stufe

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Engagement und Kompetenz für Knapsack und darüber hinaus

Bei der Entwicklung seiner Mitarbeiter nutzt Yncoris die digitalen Möglichkeiten: In seinen Werkstätten hat der Dienstleister das „Video-Wiki“ etabliert, das es Mitarbeitern ermöglicht, ihr Wissen an einem zentralen Ort zu sichern und sich bei Bedarf gegenseitig über Video zu unterstützen. „Mit dieser Lösung lassen sich beispielsweise Fehler an einer Pumpe leichter aufdecken, die Reparaturzeit für den Kunden verkürzt sich“, erklärt Sven Meurer, Leiter Site Management & Maintenance Technology. Dafür erhielt Yncoris im vergangenen Jahr den Maintainer-Sonderpreis für Innovation.

Neben dem außerordentlichen Engagement der Mitarbeiter sieht Müller auch die kontinuierliche Wachstumsstrategie als Basis für den soliden und kontinuierlichen Erfolg des Unternehmens. Diese basiert auf mehreren Säulen: Dazu zählen neben einem wettbewerbsfähigen Produktportfolio, die Ausweitung des externen Geschäfts, lokale Präsenzen und eine kontinuierliche Effizienzsteigerung. Die Umsetzung der Strategie stellte Mitarbeiter und Unternehmensführung anfangs vor einige Herausforderungen, ist der Markt der Industriedienstleister doch hart umkämpft, und Wachstum in der Regel nur über Verdrängung möglich.

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Die Yncoris-Strategie: Aus eins mach viele

Gewöhnungsbedürftig war anfangs für viele Mitarbeiter auch, die Grenzen des heimischen Chemieparks zu verlassen und nach neuen Kunden zu suchen – zunächst im regionalen Umfeld, dann auch deutschlandweit. Das bedeutete für viele Mitarbeiter, die bisher im nahen Umkreis zum Wohnort arbeiteten, zusätzliche Belastungen durch die weiter entfernten Einsatzorte. Hierfür musste das Unternehmen neue und attraktive Rahmenbedingungen schaffen.

Gleichzeitig zeigte sich, dass viele Kunden die örtliche Nähe zu ihrem Dienstleister schätzen. Daher baute Yncoris kontinuierlich neue eigene Standorte im Umfeld seiner wichtigsten Kunden auf. Das Unternehmen ist heute neben dem Hauptsitz in Hürth mit einer Reihe weiterer Standorte im Rheinland und im Ruhrgebiet vertreten. Der größte liegt in Leverkusen, mit bis zu 50 Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen in Büros oder der eigenen Werkstatt.

Hinzu kommen Instandsetzungszentren in Köln-Nord, Duisburg und Dormagen sowie Büros in Uerdingen und in Düren.

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„Diese Vertretungen sind zusammen mit unserem Dienstleistungsangebot und der langjährigen Erfahrung in der chemischen Industrie ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb“, ist Müller überzeugt. Die positiven Erfahrungen bei den neuen Kunden veränderten auch die Sicht der Teams: Nach anfänglicher Skepsis sehen viele Mitarbeiter Veränderungen heute als Chance für ihre persönliche wie berufliche Entwicklung.

Namenswechsel: So nutzt Infraserv Knapsack als Yncoris seine Chancen

Auch die Zukunft sieht Müller optimistisch: „Die Bewegungen in unseren Märkten, die wir insbesondere in der Chemie feststellen, bieten uns gute Chancen für unser Wachstum.“ Dazu setzt das Unternehmen auf Kooperationen, den weiteren Ausbau der Kundenorientierung sowie die Schärfung und Weiterentwicklung der eigenen Leistungen. Gleichzeitig will man die aktuelle Kundenzufriedenheit nutzen, um gemeinsam mit seinen Partnern die Weichen für Zukunftsthemen, wie die Digitalisierung, zu stellen. „Mit dem neuen Namen schaffen wir dabei auch nach außen hin ein echtes Alleinstellungsmerkmal“, ist Müller überzeugt.

* * Der Autor ist Leiter Kommunikation bei Yncoris in Hürth.

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