Einfachere Verarbeitung und Recycling Additive für nachhaltigen Kunststoff: Evonik investiert in Interface Polymers

Quelle: Evonik 2 min Lesedauer

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Der Spezialchemiekonzern Evonik investiert in das britische Unternehmen Interface Polymers. Deren Polarfin-Additive erleichtern die Bearbeitung von Kunststoffen, die zum Beispiel mit Polyethylen oder Polypropylen gemischt sind. Zugleich ermöglicht die Technologie das Recycling solcher Kunststoffe.

Die Technologie von Interface Polymers ermöglicht die einfachere Verarbeitung und das Recycling von Kunststoffen.(Bild:  Evonik)
Die Technologie von Interface Polymers ermöglicht die einfachere Verarbeitung und das Recycling von Kunststoffen.
(Bild: Evonik)

Polyethylen und Polypropylen sind wegen ihres geringen Gewichts und ihrer Langlebigkeit vielseitige und weit verbreitete Werkstoffe. Ein Nachteil ist jedoch ihre schlechte Mischbarkeit mit anderen Stoffen: Dies war bisher nur durch teure und zeitaufwändige Oberflächenbehandlungen möglich. Die Polarfin-Technologie von Interface Polymers macht diese überflüssig. Zudem ist dem Unternehmen zufolge ein deutlich geringerer Einsatz von Additiven notwendig. Dadurch können gemischte Kunststoffe leichter wiederverwendet werden. Evonik hat nun angekündigt, in die Technologie des britischen Unternehmens investieren zu wollen. Interface Polymers ist eine weitere Investition aus dem 2022 aufgelegten Sustainability Tech Fund des Konzerns

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„Unsere Polarfin-Technologie für Additive modifiziert und verbessert die Eigenschaften der Kunststoffe, die weltweit am häufigsten verwendet werden. Sie kann mehrere wichtige Herausforderungen aus Sicht des Umweltschutzes lösen, die heute noch mit ihrer Verwendung verbunden sind“, sagt Ross Baglin, Geschäftsführer von Interface Polymers.

Neben der Beteiligung durch den Sustainability Tech Fund hat das Geschäftsgebiet Coating Additives von Evonik eine umfassende Entwicklungspartnerschaft mit Interface Polymers vereinbart, bei der die Technologien des Unternehmens in Lacken und Farben zum Einsatz kommen soll.

Interface Polymers wurde 2016 gegründet, um Erfindungen aus dem Fachbereich Chemie der University of Warwick in Coventry (Großbritannien) zu vermarkten. Eine Kernkompetenz des Unternehmens ist die Nutzung seiner Polarfin-Technologie, um die Oberfläche von Polyolefinen mit anderen Materialien kompatibel zu machen. Bei Diblock-Copolymeren werden Polyethylen und Polypropylen mit polaren Materialien kombiniert, um ihre Kompatibilität mit Metallen, Keramik und anderen Kunststoffen zu verbessern. Dies bietet Vorteile beim Recycling von Mischkunststoffen, bei der Haftung von Farben und Klebstoffen auf Kunststoffoberflächen sowie bei der Dispersion von Materialien in geformten Kunststoffen.

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