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Achtung die Blutproben – Ladungssicherheit in der Pharma-Logistik

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„In unserem Healthcare-Transportnetzwerk in Benelux setzen wir Transporter und Lkw ein, die je nach Kundenanforderung sowohl gekühlte als auch sterile und radioaktive Güter transportieren können“, so die Verantwortlichen von Fiege, Greven.

Die beförderten Güter sind nach den geltenden ADR-Klassen eingeteilt in beispielsweise Klasse 7, „radioaktive Stoffe“, wobei es sich um Stoffe und Gegenstände aus der Nuklearmedizin handelt. Bei Klasse 6.2 handelt es sich um „ansteckungsgefährliche Stoffe“; dazu gehören zum Beispiel medizinische Proben, die Mikroorganismen, Bakterien, Viren oder ähnliches enthalten.

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Radioaktive Stoffe werden von den Verladern transportfertig in speziellen bleiummantelten Behältern bereitgestellt. Kleinere Sendungen werden über Kleintransporter zugestellt beziehungsweise abgeholt. Diese Sendungen gehen beispielsweise an Krankenhäuser, wo sie für die jeweiligen Therapien der Patienten eingesetzt werden.

Für größere Transporte stellt Fiege Lkw mit speziell abgetrennten, bleiverstärkten Bereichen zur Verfügung. Sowohl die Fahrer als auch die operativen Mitarbeiter, die Kontakt mit den Gütern haben, sind gemäß den ADR- und GDP-Vorgaben geschult.

Cool Chain: Höchstleistung monitoren durch Echtzeit-Tracking-&-Tracing

„Mit der Fiege-Cool-Chain-Lösung verfügen wir außerdem über eine gesicherte lückenlose Kühlkette und eine äußerst leistungsfähige Monitoring-Lösung“, so Jens Hamann, Manager Marketing & Communication bei Fiege. Die Lösung ermöglicht sowohl ein GPS-basiertes Tracking & Tracing in Echtzeit sowie einen Echtzeit-Zustellnachweis durch die mobilen Endgeräte der Zusteller: Nach der digitalen Quittierung der erfolgreichen Zustellung werden die Daten per Mobilfunk in die Fiege-Cool-Chain-Lösung übertragen. Ebenso werden die Daten für das Realtime-Tracking über Mobilfunk direkt an das Fiege-System übertragen.

Der für das jeweilige Kundenunternehmen zuständige Betreuer kann in diesem System jederzeit alle wichtigen Daten der Sendung einsehen, so etwa die Position des Fahrzeugs oder die Temperatur; selbst konfigurierte sogenannte „Alarme“ benachrichtigen ihn automatisch, auch per SMS oder E-Mail, wenn festgelegte Grenzwerte erreicht werden. So ist er zu jeder Zeit über die Kundensendungen aussagefähig.

„Dieser persönliche Ansatz mit festen Ansprechpartnern ist in dieser auf höchste Sicherheit bedachten Branche ein wichtiger Aspekt“, so das Unternehmen. „Mit unserer Lösung kann der Kunde jederzeit in wenigen Sekunden alle relevanten Informationen über seine Sendungen von seinem Fiege-Kontakt erhalten.“

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