Industrielle Abwärme-Nutzung
Abwärme in der Prozessindustrie: Warme Gedanken für kühle Rechner

Von Dominik Stephan 4 min Lesedauer

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Oder: Wie ich lernte, die Abwärme zu lieben. Wer beim Anblick der Energierechnung ins Schwitzen kommt, denkt nicht ans Heizen. Besser wäre es, Wärmeverluste wo irgend möglich zu vermeiden und aus Abwärmeströmen nutzbare Energie zu machen. Aber rechnet sich das auch?

Große Menge industrieller Abwärme bleiben bislang ungenutzt, könnten aber zur Dekarbonisierung beitragen.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Große Menge industrieller Abwärme bleiben bislang ungenutzt, könnten aber zur Dekarbonisierung beitragen.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Erinnern Sie sich? Es ist gerade einmal zwei Jahre her, dass Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur und Parteifreund des Wirtschaftsministers Habeck, das Beheizen einer Single-Wohnung und regelmäßiges warm duschen dank Gastherme „in einer Gasnotlage auf gar keinen Fall mehr zu rechtfertigen“ fand. Übergriffig fand das damals in der Bundespolitik kaum jemand – was die Frage aufwirft, wenn schon der Staat nicht nur auf den Geldbeutel, sondern auch das Thermostat schielt, was bedeutet das für die Industrie?

Die Prozessindustrie jedenfalls muss sich warm anziehen: Neben der Forderung nach weitestgehender Defossilierung setzen die massiv gestiegenen Energiepreise dem Sektor zu. Da liegt der Wunsch nach Energieeffizienz auf der Hand – aber wie groß ist das Potenzial beim Thema Wärme wirklich?

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