Forschung in der Automatisierung

ABB will mit innovativen Prozessen und Werkzeugen den Service effizienter machen

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Virtualisierung im Bereich von Prozessleitsystemen

Kompatibilitätsprobleme sind somit eine der Hauptherausforderungen im Lebenszyklus. Und welche Möglichkeiten gibt es hier? Eine Lösung stellt nach Auffasung der ABB Forscher die Computervirtualisierung dar, hierbei simuliert eine Software, einen eigenen Rechner mit allen Hardware-Elementen, wie Prozessor, Grafikkarte und Laufwerke. Den maßgeblichen Vorteil sieht Stich darin, dass bei einem Defekt obsoleter Hardware weiterhin mit der gleichen Systemkonfiguration gearbeitet werden kann. Zwar sei die Migration der Systemkonfiguration in eine virtuelle Umgebung mit Aufwand verbunden, dieser ist nach Stichs Meinung aber weit geringer als im Falle einer echten Migration der Systemanwendungen auf eine neue Systemversion. Beim Einsatz von Virtualisierung im Bereich von Prozessleitsystemen gibt es eine Reihe von Faktoren, die zu beachten sind. Neben den Performanceanforderungen, der Applikationssicherheit und der Stabilität der Virtualisierungstechnologien wurde im ABB Forschungszentrum unter anderem ein spezieller Migrationsprozess entwickelt. Die sogenannte „Physical-to-Virtual-Migration“ – abgekürzt mit „P2V“ – umfasst dabei die gesamte Leitsystemsoftware eines veralteten Computers. Insgesamt ermöglicht eine Virtualisierung die Vermeidung der ansonsten notwendigen Modernisierung der Prozessleitsystemsoftware.

Automatisiertes und durchgängiges Konfigurationsmanagement

Durchgängiges Konfigurationsmanagement ist ein weiterer Ansatz, um die Stabilität über längere Lebenszeit zu gewährleisten. Ein Leitsystem läuft typischerweise auf verschiedenen, voneinander abhängigen Computer. Die

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