Forschung in der Automatisierung

ABB will mit innovativen Prozessen und Werkzeugen den Service effizienter machen

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Lebenszyklusmanagement von Leitsystemen

Bei einem ganz anderen Serviceprodukt fokussiert ABB auf die wichtigsten Anforderungen der Anlagenbetreiber an Prozessleitsysteme und deren möglichst lange Verfügbarkeit. Als zentrale Herausforderung gilt es hier die stetige Anpassung und Aktualisierung an technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Aufgrund der vielfältigen, voneinander abhängigen Systembestandteile, werden nach Ansicht von ABB-Forschungsmitarbeiter Christian Stich Ansätze mit einer ganzheitlichen Betrachtung notwendig. Nach Stichs Auffassung müssen diese insbesondere das Konfigurationsmanagement und die entstehenden Kosten als zentrale Bestandteile berücksichtigen. Intelligente Verfahren und Softwaretechniken zur Realisierung von innovativen Lebenszykluskonzepten gewährleisten dabei einen langlebigen, stabilen und kosteneffizienten Einsatz. Die Entwicklung von Strategien zur Optimierung des Lebenszyklusmanagements von Leitsystemen gehört zu den zentralen Aufgaben der Forschungsgruppe Life Cycle Science am ABB Forschungszentrum in Ladenburg. Was zunächst im Auftrag der BASF entwickelt wurde, hat sich zwischenzeitlich auch bei einem weiteren Anwender, der Dow in den USA, bereits bewährt.

Die Problemstellung erklärt Stich so: „Seitdem zunehmend Software- und Hardwarekomponenten von Drittanbietern in industrielle Leitsysteme integriert werden, müssen Leitsystemhersteller nicht mehr nur die traditionell sehr langlebigen und stabilen proprietären Bestandteile betrachten, sondern auch technologisch schnell alternde Komponenten. Diese Diskrepanz zwischen der Lebensdauer industrieller Anwendungen und der verhältnismäßig kurzen

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