Integrierte Technologie-Roadmap ZVEI ZVEI stellt zwei neue Teile der Integrierten Technologie-Roadmap vor
Wohin geht die Reise in den Branchen Wasser und Abwasser? Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen gerade aus dem Bereich der Automatisierung? Diese und weitere Fragen beantwortet die Technologie-Roadmap Automation 2020+ und identifiziert Zukunftsmärkte und Technologieanforderungen. Details stellte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) jüngst in Frankfurt vor.
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Frankfurt a.M. - „Obwohl wir die Krise nicht verarbeitet haben, liefert unsere Roadmap doch die Antworten auf die gegenwärtige wirtschaftliche Situation.“ Mit diesen Worten eröffnet Dr. Siegfried Behrendt vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung seine Präsentation anlässlich der Vorstellung der Integrierten Roadmap Automation 2020 in Frankfurt. Auf Basis sozio-ökonomischer Trends und gesellschaftlicher Herausforderungen hatte sein Institut im Auftrag des ZVEI zwei neue Studien zum technologische Automationsbedarf der Zukunft erstellt. 200.000 Euro hat die Studie gekostet und 20 Firmen waren finanziell sowie über die Steuerungsgruppe an ihrer Erstellung beteiligt. Anknüpfend an die Roadmap 2015, die der ZVEI vor drei Jahren vorgestellt hatte, konzentriert sich das Gesamtprojekt jetzt auf die Themen Wasser, Energie und Mega-Cities.
Bevor Behrendt Einzelheiten der Studie erläutert, ordnet er die Roadmap ein: „Das Projekt einer Roadmap hat als kooperatives Roadmapping für Deutschland einen neuen Weg beschritten. Neu ist auch, dass wir aus dem Blickwinkel ganz unterschiedlicher Anwenderbranchen von Automatisierung auf die großen gesellschaftlichen Trends schauten. Zudem sind aus den Ergebnissen der ersten Roadmap 2005/2006 neue Aufgabenstellungen erwachsen.“ Als Ergebnis wurde speziell auf die Themen Wasser und Energie fokussiert und schließlich - wobei hier die Ergebnisse noch nicht als Studie vorliegen - als Bündelung das Thema Mega-Cities betrachtet. Die Trendanalysen mit einem starken Gewicht auf Abschätzungen und Einordnung der Themen wurden erstellt indem Interviews mit Experten geführt wurden sowie Workshops mit Experten, Anwendern und Stakeholdern (also Investoren oder Betreibern von Anlagen) veranstaltet wurden. In Summe waren 200 Experten (pro Themenbereich etwa 100) bei den Vorbereitungen eingebunden.
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