Digitalisierung in der Prozessindustrie Partnerschaft von Yokogawa und Shell: KI und Robotik für intelligente Anlagenwartung

Quelle: Yokogawa 2 min Lesedauer

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Mit einer neuen strategischen Partnerschaft treiben Yokogawa und Shell die Automatisierung industrieller Instandhaltungsprozesse voran. Im Mittelpunkt steht die Kombination von KI-gestützter Bildverarbeitung und Robotik, die künftig zentrale Aufgaben der Anlagenüberwachung effizienter und autonomer machen soll.

Im Rahmen ihrer Partnerschaft entwickeln Yokogawa und Shell KI-gestützte Robotiklösungen, um die Anlagenwartung in der Prozessindustrie effizienter und sicherer zu gestalten.(Bild:  frei lizenziert / KI-generiert /  Pixabay)
Im Rahmen ihrer Partnerschaft entwickeln Yokogawa und Shell KI-gestützte Robotiklösungen, um die Anlagenwartung in der Prozessindustrie effizienter und sicherer zu gestalten.
(Bild: frei lizenziert / KI-generiert / Pixabay)

Der japanische Technologiekonzern Yokogawa Electric Corporation und Shell haben eine strategische Vereinbarung zur Weiterentwicklung automatisierter Lösungen für die Anlagenüberwachung und -wartung getroffen. Ziel der Zusammenarbeit ist die Integration fortschrittlicher Roboter- und Drohnentechnologien in industrielle Prozesse. Im Rahmen der Vereinbarung wird Yokogawa sein eigenes Oprex Robot Management Core um ein von Shell entwickeltes fortschrittliches Bildverarbeitungswerkzeug namens Operator Round by Exception (ORE) erweitern. Der verbesserte Softwaredienst soll Kunden u.a. aus der Energie- und Chemiebranche zur Verfügung gestellt werden.

ORE ist eine digitale Lösung, die maschinelles Sehen und KI-gestützte Analysen kombiniert, um Roboter in die Lage zu versetzen, eigenständig Aufgaben im Rahmen von Operator Rounds zu übernehmen – etwa das Ablesen von Messgeräten, das Erkennen von Leckagen oder die Identifikation potenzieller Maschinenprobleme. Entwickelt wurde die Lösung im Rahmen einer zweijährigen Kooperation mit Shell, bei der Expertise aus den Bereichen Integritätsmanagement, Ferninspektion und Korrosionsüberwachung einfloss.

Oprex Robot Management Core zählt zu den zentralen Komponenten im Robotik-Portfolio von Yokogawa. Die Software ermöglicht es, unterschiedliche Robotersysteme in einer gemeinsamen Plattform zu verwalten und gezielt für Instandhaltungsaufgaben einzusetzen, die bislang manuell durchgeführt wurden. Bei Integration in die Steuerungs- und Sicherheitssysteme einer Anlage können erfasste Daten zur direkten Steuerung von Robotern genutzt werden – ein wichtiger Schritt in Richtung autonomer Anlagenbetrieb. Durch die Einbindung der ORE-Technologie von Shell erweitert sich das Einsatzspektrum deutlich: Künftig lassen sich mit OpreX Robot Management Core noch mehr Überwachungs- und Wartungsaufgaben automatisiert abbilden.

Im nächsten Schritt ist ein Pilotversuch in zwei Shell-Anlagen geplant. Ziel ist es, das Potenzial von Robotik und Drohnentechnologien zur Effizienzsteigerung bei der Anlagenüberwachung und -instandhaltung zu evaluieren.

Diese Zusammenarbeit ist der erste wichtige Meilenstein für Yokogawa im Rahmen der Zusammenarbeit mit Shell auf dem Energy Transition Campus Amsterdam, der 2022 von Shell gegründet wurde. Ziel ist es, eine Plattform für die Zusammenarbeit zu schaffen – zwischen Unternehmen, gesellschaftlichen Organisationen, Regierungen und Universitäten. Gemeinsam sollen dort Lösungen für die Energiezukunft entwickelt werden. Shell und Yokogawa haben außerdem vereinbart, eine gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsroadmap zu verfolgen. Damit wollen sie die Bildverarbeitungstechnologie gezielt weiterentwickeln und verbessern und so kontinuierliche Innovationen ermöglichen. Die Kooperation zeigt das gemeinsame Engagement beider Unternehmen, innovative Lösungen für den Energie- und Industriesektor voranzutreiben.

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