Nachhaltige Pharmaverpackung Wie Südpack Medica Nachhaltigkeit und GMP-Anforderungen verbindet

Quelle: Pressemitteilung Südpack Medica 2 min Lesedauer

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Pharmaverpackungen müssen künftig Standards in Bezug auf Funktionalität, Qualität und Rückverfolgbarkeit mit verbesserter Umweltfreundlichkeit verbinden. Südpack präsentiert auf der CPHI neben einer Weiterentwicklung des recyclingfähigen Blisterkonzepts Pharmaguard stehen dabei auch partikelarme Beutellösungen für die unterschiedlichsten Verpackungsanforderungen der Pharmaindustrie im Fokus..

Der Pharmaguard ist ein Verpackungskonzept, das  künftige Anforderungen der globalen Pharmaindustrie wie auch der PPWR in puncto Nachhaltigkeit erfüllen soll und bereits im Markt verfügbar ist(Bild:  Südpack Medica)
Der Pharmaguard ist ein Verpackungskonzept, das künftige Anforderungen der globalen Pharmaindustrie wie auch der PPWR in puncto Nachhaltigkeit erfüllen soll und bereits im Markt verfügbar ist
(Bild: Südpack Medica)

Nachhaltigkeit ist derzeit das große Ziel der Pharmaindustrie. Doch bei der Entwicklung und Produktion von nachhaltigen Kunststofffolienlösungen stoßen die Ambitionen in Bezug auf die Senkung der Kohlenstoffemissionen oder Kunststoffneutralität durch Kreislaufwirtschaft auf Grund der cGMP und anderen regulatorischen Rahmenbedingungen für pharmazeutische Verpackungen nicht selten an ihre Grenzen.

PP-basierte Mono-Blisterlösung für orale Feststoffdosen

Mit Pharmaguard hat Südpack Medica ein Verpackungskonzept entwickelt, das bereits künftige Anforderungen der globalen Pharmaindustrie wie auch der PPWR in puncto Nachhaltigkeit erfüllt und bereits im Markt verfügbar ist. Das Monomaterial punktet mit einer hohen Recyclingfähigkeit und weist im Vergleich zu Verbundmaterialien aus Alu und PET auch eine deutlich reduzierte Klimawirkung (in CO2-eq.) auf. Konkret verursacht ein Quadratmeter der Hochleistungsfolie, bestehend aus 300 µm Bottom Film und 90 µm Top Film, einer ISO 14040/44 verifizierten Sphera-LCA zufolge lediglich 1,28 kg CO2-eq. über alle Wertschöpfungsstufen hinweg, basierend auf der Nutzung von Ökostrom. Das Phthalat-, Vinyl-, PFAS- und Halogenfreie Monomaterial bietet eine exzellente Wasserdampfbarriere, zeichnet sich durch ein hervorragendes Durchdrückverhalten aus und lässt sich effizient auf bestehenden Verpackungsanlagen verarbeiten. Die Inline-Bedruckung bei hohen Geschwindigkeiten ist ebenso möglich wie der On-Demand-Druck von kleinen Losgrößen – etwa bei einer hohen Anzahl von Varianten oder auch, um schwankende Nachfragen schnell durch eine Late Stage Customization beliefern zu können.

Neben der bereits vielfach prämierten transparenten Version präsentiert die das Unternehmen auf der CPHI erstmals auch eine weiße Blisterfolie. Die Boden- und Deckelfolien des Konzepts wurden ebenfalls in Zusammenarbeit mit Maschinenherstellern und der Pharmaindustrie entwickelt und bieten bei Bedruckung eine bessere Lesbarkeit und einen entsprechenden Sichtschutz.

Partikelarme Beutel für Stopper, Filter und Konnektoren

Darüber hinaus stellt das Unternehmen in Frankfurt sein breites Portfolio an besonders partikelarmen Standard-Beuteln vor. Diese lassen sich für Produkte wie Stopper, Filter und Konnektoren oder auch als einfache Transferverpackung von Reinraum zu Reinraum einsetzen. Selbstverständlich entwickeln und produzieren die Spezialisten aber auch weiterhin individuelle Beutellösungen in verschiedenen Formaten und Materialkombinationen, die mit entsprechenden Öffnungssystemen ausgestattet und sowohl bedruckt als auch unbedruckt bestellt werden können.

Im französischen Coulmer werden derzeit mit der Werkserweiterung und vor allem mit der Verdoppelung der ISO7-Reinraumfläche die Voraussetzungen geschaffen, um die stetig steigende Nachfrage in diesem Produktbereich optimal bedienen zu können. Die ersten Anlagen sind bereits installiert, die Eröffnung findet 2026 statt.

Panel „Sustainable Futures“ mit spannendem Vortrag

Viel Information zum Top-Thema Nachhaltigkeit verspricht nicht zuletzt der Südpack-Vortrag am 28. Oktober von 14.00 bis 14.25 Uhr in Halle 4, 4. OG, Raum 36. Das Thema: “Healthcare – Sustainable Plastic Solutions for the Pharmaceutical Industry”. Business Development Direktor Jürgen Bodenmüller stellt interessierten Fachbesuchern nicht nur seine wegweisenden Produktinnovationen vor, sondern zeigt auch, wie der ganzheitliche LCA-Service Ecotrace für die Entwicklung neuer Lösungen genutzt und als faktenbasierte Entscheidungshilfe für eine in Bezug auf Nachhaltigkeit optimale Produktauswahl gezielt eingesetzt werden kann.

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