Digitalisierung in der Pharmabranche

Wie sich Anforderungen an Mitarbeiter verändern

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Da ändert sich etwas

Um notwendige Voraussetzungen zu schaffen, bieten die meisten Pharmahersteller Inhouse-Trainings (90 %) an und schicken ihre Mitarbeiter zu Fachkonferenzen und Workshops (88 %). Die Autoren mahnen dabei an, dass die Aus- und Weiterbildungsangebote nur dann zum Erfolg führen, wenn „auch das technische, organisatorische und kulturelle Umfeld die neuen Themen unterstützt“. Wie die Umfrage zeigt, setzen hierfür die Führungskräfte zunehmend auf gemischte Teams (48 %) und anstelle von formalisierten Prozessen auf Projektarbeit (40 %). Ziel soll sein, immer komplexere und interdisziplinäre Themen verstehen und bearbeiten zu können sowie die Agilität der Mitarbeiter zu erhöhen.

Aber nicht nur bei den Bewerbern klaffen Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit. So vermissen 33 % der befragten Führungskräfte bei ihren Mitarbeitern die Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen. Dieser mangelhafte Veränderungswille liege aber auch den Führungskräften, betonen die Autoren. Sie werfen die Frage auf ob die Führungskräfte den notwendigen Freiraum schaffen der Veränderungsbereitschaft fördert. So deutet die Präferenz der Führungskräfte für stark prozessorientierte Mitarbeiter darauf hin, dass sich das Kollegium eher am Status quo orientieren wird. Doch wer neue Wege gehen will, braucht Mut und Kreativität.

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