Diagnostik-Produktion bei Roche in Penzberg
Wie Roche die Diagnostik-Produktion auf ein neues Level heben will

Von Anke Geipel-Kern 7 min Lesedauer

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Das neue Diagnostik-Produktionszentrum bei Roche in Penzberg ist ein Projekt der Superlative und mit hohen Erwartungen und Investitionen knüpft. Im Gespräch mit PROCESS ließen sich Florian Blank, der aktuell kommissarisch den Bereich Diagnostics Operations am Standort leitet, und Roland Thiele, Leiter der Chemieproduktion im selben Bereich, in die Karten schauen.

So wird es einmal aussehen: Darstellung des neuen Roche Diagnostik-Produktionszentrums in Penzberg.(Bild:  Roche)
So wird es einmal aussehen: Darstellung des neuen Roche Diagnostik-Produktionszentrums in Penzberg.
(Bild: Roche)

Zwei riesige Baukräne dominieren die derzeit größte Baustelle auf dem Nonnenwald-Campus bei Roche in Penzberg. Man braucht noch etwas Phantasie, um sich das fertige Diagnostik-Produktionszentrum vorzustellen. Doch die Mauern, die da gerade in die Höhe wachsen, lassen die Größe des Baus bereits erahnen: 73 Meter Länge, 41 Meter Breite und 37 Meter Höhe werden es Ende 2027 sein – zwei Untergeschosse, fünf Vollgeschosse mit Versorgungseinrichtungen, Labor- sowie verfahrenstechnischem Equipment und die Technikzentrale auf dem Dach.

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Viel Geld für eine große Aufgabe

Die Investitionssumme von über 600 Millionen Euro, übrigens die bisher größte Einzelinvestition von Roche in Deutschland, unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens für den Konzern und die Größe der Aufgabe, die hier ab 2028 bewältigt werden soll: Weltweite Marktversorgung mit Einsatzstoffen für diagnostische Tests.