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Barcode statt Excel

Wie halten Sie´s mit den Produktionsdaten? Modernes Batchsystem schlägt Excelliste

| Autor / Redakteur: Gabriel Strecker* / Anke Geipel-Kern

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(Bild: ©industrieblick - stock.adobe.com)

Rezeptursteuerung und reproduzierbare Prozesse sind das A+O in der Compoundierung von Polyurethanen. Ein Chemieunternehmen hat seine Produktion mit einer zeitgemäßen Chargenrückverfolgung ausgestattet und setzt nun auf digitale Prozesse mit SAP-Anbindung.

Wie viel Energie wurde verbraucht, welche Roh- und Hilfsstoffe sind im Lager vorrätig, welcher Werker hat zu welchem Zeitpunkt, welche Tätigkeit durchgeführt? Fragen wie diese, stellen sich Produktionsleiter in der Chemie täglich. Vor allem im Batch- und Chargenbetrieb ist eine „sichere“ und reproduzierbare Produktion unabdingbar und zudem ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, um schnelle Reaktionen auf Kundenwünsche und Marktanforderungen zu ermöglichen.

Statt Produktionsdaten auf Excellisten zu erfassen...

Doch viele Betriebe erfassen und protokollieren ihre Produktionsdaten immer noch mit Excellisten oder gar auf Papierausdrucken in Schränken voll mit Ordnern. Der globale Wettbewerb und die dadurch einhergehende Digitalisierung veranlasst immer mehr Chemieunternehmen nach digitalen Lösungsansätzen zu suchen.

...nutzt ein Chemiekonzern ein modernes Rückverfolgungssystem

In diesem Fall geht es um einen global agierenden Chemiekonzern mit weltweit über 15.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von jährlich rund zehn Milliarden Dollar. In der globalen Chemie-Liga mischt das Unternehmen ganz oben mit: Der amerikanische Konzern belegt einen Rang in den Top 30 der größten Chemieunternehmen der Welt. Der Chemie-Riese produziert in seinen operativen Gesellschaften Ausgangsprodukte für eine Vielzahl von Branchen wie z.B. der Chemie-, Kunststoff-, Automobil-, und Pharmaindustrie.

In Deutschland unterhält das Unternehmen zwei Werke, die sich der Herstellung von Polyurethanen widmen, welche in der Produktion von Autositzen eingesetzt wird. Hierbei werden nach unterschiedlichen kundenspezifischen Rezepturen Mischungen und Compoundings hergestellt.

Die Aufgabenstellung: Die Werke sollten eine lückenlose Mischanlagenrückverfolgung mit einer Ankopplung an SAP erhalten. Kürzlich hat der Chemiekonzern diese Initiative am bayerischen Standort in Deggendorf umgesetzt: durch die Weidmüller GTI Software GmbH aus dem unterfränkischen Marktheidenfeld.

Mit der eingeführten Rückverfolgung stellt der Kunde sicher, dass die festgelegten Rezepturen bei der Produktion eingehalten werden – keiner Rezeptur können abgelaufene oder gar falsche Stoffe hinzugefügt werden.

Ergänzendes zum Thema
 
Automatisiert und mit SAP vernetzt

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