Neue Silworx-Version 14.0.0 vor Wie ein Programmiertool zur Drehscheibe der Digitalisierung von Sicherheitseinrichtungen wird

Quelle: Pressemitteilung Hima 2 min Lesedauer

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Mehr Effizienzgewinn in Engineering, Diagnose und Test von Sicherheitsanwendungen verspricht Hima mit der neuen Version des Programmiertools Silworx. Was Silworx jetzt alles kann.

Das Silworx i4.0-Konzept unterscheidet zwischen Kernfunktionen und Industrie 4.0 Funktionen, die nach IEC 61508 zertifiziert werden. Über die neue Schnittstelle können auch externe Plug-Ins   flexibel eingesetzt  werden. Die Sicherheitsfunktionen werden dabei nicht beeinträchtigt.(Bild:  Hima)
Das Silworx i4.0-Konzept unterscheidet zwischen Kernfunktionen und Industrie 4.0 Funktionen, die nach IEC 61508 zertifiziert werden. Über die neue Schnittstelle können auch externe Plug-Ins flexibel eingesetzt werden. Die Sicherheitsfunktionen werden dabei nicht beeinträchtigt.
(Bild: Hima)

Die Entwicklung neuer Technologien und Funktionen aus der Industrie 4.0 vollzieht sich deutlich schneller als die Fortentwicklung der klassischen Prozessautomation. Besonders knifflig wird es, wenn Sicherheitseinrichtungen um neue Funktionen ergänzt werden sollen. Mit der neuen Version will Hima das Engineering-, Diagnose- und Testtool „SILworX“ zur Drehscheibe der Digitalisierung von Sicherheitseinrichtungen machen.

Ob im Engineering umfangreicher Automatisierungsprojekte, bei der Diagnose von Fehlern oder beim regelmäßigen Testen: Sicherheitseinrichtungen in Prozessanlagen fordern nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern verursachen auch einen nicht zu unterschätzenden Aufwand.

Konsequente Digitalisierung und neue Funktionen helfen dabei, diesen zu reduzieren. Die Crux: Werden Komponenten von Sicherheitseinrichtungen um neue Funktionen ergänzt, ist in der Regel eine aufwändige Neu-Zertifizierung notwendig. Um diese zu vereinfachen, aber trotzdem moderne Industrie-4.0-Funktionen flexibel nutzen zu können, gehe Hima mit der nächsten Version von Silworx einen neuen und in Sachen Digitalisierung wichtigen Schritt, verspricht das Unternehmen.

Unterschied zwischen Kernfunktionen und Industrie 4.0-Funktionen

So wird zwischen Kernfunktionen zur Programmierung von Sicherheitssteuerungen und Industrie-4.0-Funktionen unterschieden. Neue Funktionen (Plug-Ins), die nicht sicherheitsrelevant sind, können nun über eine zusätzliche Schnittstelle integriert werden, ohne die Sicherheitsfunktionen der Kernfunktionen zu beeinträchtigen. Dieser modulare Aufbau ermöglicht es, Automatisierungsprozesse schnell und flexibel zu digitalisieren und Anwender können selbst Erweiterungen erstellen oder Plug-In-Module von Hima oder anderen Anbietern nutzen.

Planer und Anlagenbetreiber soll es so möglich werden, eigene Funktionen schnell und einfach hinzuzufügen, anzupassen oder auszutauschen. Hima verspricht mehr Effizienz im Engineering, aber auch bei Diagnose- und Testaufgaben sowie sinkender Aufwand und Kosten.

Sicherheitstechnik wird einfacher und effizienter

„Die Möglichkeit, externe Plug-Ins in „SILworX“ einzubinden, ohne die Sicherheitsfunktion zu beeinträchtigen, ist ein wichtiger Schritt in unserer “Safety goes Digital-Strategie“, sagt Peter Sieber, Vice President Strategic Marketing bei Hima.

Mit einem vierstufigen Ansatz treibt Hima die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit  voran.(Bild:  Hima)
Mit einem vierstufigen Ansatz treibt Hima die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit voran.
(Bild: Hima)

Hima treibt unter dem Motto #safetygoesdigital die Digitalisierung der funktionalen Sicherheit mit Mehrwert voran.

Neben Plug-Ins vereinfacht die neue Version des Engineeringtools zudem die Zusammenarbeit in Automatisierungsprojekten: Mit der neuen Option „Mehrdateien-Projekt“ lassen sich verschiedene Versionen und Teile eines Projekts managen, indem Projekte nicht mehr nur in einer einzigen, sondern in mehreren individuellen Dateien gespeichert werden. Diese können in externe Versionierungs-Werkzeuge importiert und später wieder in einem Projekt zusammengefügt werden. Dadurch wird die Team-Zusammenarbeit in großen Projekten deutlich vereinfacht und wesentlich effizienter.

Mit der Option „Mehrdateien-Projekt“ lassen sich verschiedene Versionen und Teile eines Projekts managen, indem SILworX das Projekt nicht mehr nur in einer einzigen, sondern in mehreren individuellen Dateien speichert(Bild:  Hima)
Mit der Option „Mehrdateien-Projekt“ lassen sich verschiedene Versionen und Teile eines Projekts managen, indem SILworX das Projekt nicht mehr nur in einer einzigen, sondern in mehreren individuellen Dateien speichert
(Bild: Hima)

Die Funktion Comparator Plus hilft dabei, das Engineering und Änderungsprojekte von Sicherheitssystemen effizienter zu gestalten. So lassen sich Änderungen in verschiedenen Versionen von Logiken und Funktionen in Sicherheitssystemen grafisch vergleichen und nachvollziehbar dokumentieren.

Aufwändige Sicherheitsprüfungen automatisieren

Für Anlagenbetreiber besonders interessant sind zudem die automatischen Prüfmöglichkeiten, die über alle Loops des Safety Instrumented Systems (SIS) und der Kommunikation zum Leitsystem sowie in die Feldebene reichen. So ermöglicht der Smart Safety Test unter anderem Logiktests, automatische Wiederholungsprüfungen, Partial-Stroke-Tests, Transmitter-Tests und Stresstests für die Leitsystem-Kommunikation. Dabei werden die Tests automatisiert ausgeführt und die Ergebnisse automatisch dokumentiert.

„Die neuen Funktionen von Silworx – darunter Mehrdateien-Projekte, Smart Safety Test und Plug-Ins – führen zu deutlichen Effizienzsteigerungen im Engineering sowie im Betrieb von Sicherheitseinrichtungen“, sagt Ivo Hanspach, Director Product Management, Hima.

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