C4-Chemie Wie die Digitalisierung zum kundenorientierten Geschäft von Evonik beiträgt
Auf dem diesjährigen Jahrestreffen des Europäischen Petrochemischen Verbandes (EPCA) in Wien gaben Vertreter von des Evonik-Geschäftsbereichs Performance Intermediates einen Ausblick in die Zukunft der C4-Chemie. Mit der C4 Connect-Plattform stellten sie ein Digitalisierungsprojekt vor, dass die Geschäftsstrategie des Unternehmens von einem produktzentrierten zu einem nutzenorientierten Ansatz wandelt.
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Wien/Österreich – C4 Connect vereint Online-Plattformen mit Datenschnittstellen und wird beständig in engem Austausch mit Kunden von Evonik ausgebaut. Im Rahmen der EPCA wurde die neue Bieterplattform „C4 Buy“ vorgestellt. Das Neue daran: Schwankende Produktions- und Nachfragemengen werden in einem intuitiven Onlinetool aufeinander abgestimmt. Kunden können Angebote für Mengen abgeben und profitieren damit von einer höheren Transparenz über Verfügbarkeiten.
„Für uns bedeutet Digitalisierung mehr als die Einführung von neuen Technologien,“ sagt Dirk Höhler, Leiter Marketing & Vertrieb im Geschäftsgebiet Performance Intermediates. „Mit unseren digitalen Lösungen machen wir die Zusammenarbeit mit unseren Kunden effizienter und erfolgreicher. Wir haben bereits eine gute Erfolgsbilanz, beispielsweise in der Automatisierung und Prozessoptimierung. Nun übertragen wir diese Ansätze auf das Kundengeschäft.“ C4 Buy ergänzt die bestehende Plattform C4 Connect, die den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung steht. Hier finden Kunden einen direkten Zugriff auf C4EDI und somit die direkte Anbindung über Elemica. Sie können den Status der Bestellung über C4 Orders einsehen. Und über den kürzlich eingeführten C4 Drivosol Tuner können Kunden individuelle Drivosol-Mischungen zusammenstellen.
Das Besondere: Die Plattform C4 Connect wird gemeinsam mit ausgewählten Kunden entwickelt. „Die zahlreichen Gespräche auf der EPCA sind ein wertvoller Input für uns,“ so Höhler. „Denn nun können wir unsere Plattform gezielt weiterentwickeln. So haben wir den Hinweis bekommen, verstärkt die gesamte Wertschöpfungskette zu digitalisieren – und nicht nur Teile davon.“
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