Zustandsorientierte Wartung
Wenn die Anlage plant: Was kann die zustandsorientierte Wartung?

Von Manja Wühr 4 min Lesedauer

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Mit zustandsorientierter Wartung zu maximaler Verfügbarkeit bei minimalen Kosten: Produktionsausfall durch Stillstand, Ausschuss oder Qualitätsverlust durch Schäden an der Anlage: Der Albtraum jedes Produktionsleiters. Und das aus gutem Grund, denn je effizienter die Produktionsabläufe sind, desto gravierender sind auch die Auswirkungen auf die gesamte Produktions- und Lieferkette selbst bei kleinsten Schäden. Ein Plädoyer für die zustandsorientierte Wartung.

Beim Plattenwärmetauscher wird die Dichtheit der einzelnen Platten überprüft.(Bild:  http://www.KaMo-PhotoArt.de)
Beim Plattenwärmetauscher wird die Dichtheit der einzelnen Platten überprüft.
(Bild: http://www.KaMo-PhotoArt.de)

Früher war die reaktive Instandsetzung die Norm. Justiert, gereinigt oder geschmiert wurde erst, wenn Probleme auftraten. Repariert wurde nur, was tatsächlich defekt war. Obgleich dies zwangsläufig zu Produktionsausfällen führt und damit die unwirtschaftlichste Methode ist, ist die reaktive Wartung in vielen Industrieunternehmen auch heute noch gängige Praxis.

Die vorbeugende oder präventive Wartung nahm ihre Anfänge bereits in den 1960er Jahren und führte schnell zu einer höheren Verfügbarkeit der Anlagen sowie zu einer längeren Lebensdauer. Vor allem aber konnten Produktionsausfälle reduziert werden. Was zunächst Kosten verursachte, erwies sich schnell als gute Investition, selbst wenn die Methoden noch einfach waren: Entweder setzte man gleich auf die Erfahrung des Instandhalters oder strikte Wartungsintervalle anhand von Betriebsstunden gaben vor, wann der nächste Check-up zu erfolgen hatte.

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