Reisverarbeitung
Weniger Bruch bei der Reisverarbeitung durch Partikelsimulationen

Von Alexander Kunz, PR & Communications, CADFEM Germany GmbH 5 min Lesedauer

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Bei der industriellen Reisverarbeitung brechen bis zu 20 Prozent der Körner. Mitverantwortlich für diese Quote ist das Schleifen und Polieren der Reiskörner auf ihrem Weg vom Roh- zum Endprodukt. Um diesen komplexen Prozess zu verstehen und so zu gestalten, dass Verluste verringert werden, nutzen Verfahrenstechniker Partikelsimulationen.

Bühler bietet mit dem Rice Whitener eine Lösung für die Reisverarbeitung (Bild:  Bühler)
Bühler bietet mit dem Rice Whitener eine Lösung für die Reisverarbeitung
(Bild: Bühler)

Eine der größten Herausforderungen bei Reisverarbeitungsprozessen ist der hohe Anteil der gebrochenen Körner von 20 Prozent. Dieser Anteil kann nur eingeschränkt und auch nur mit großen Preiseinbußen verkauft werden. Angesichts von 780 Mio. Tonnen an Reis, die im Jahr 2022 weltweit verarbeitet wurden, liegt in der Absenkung dieser Quote ein enormes Potenzial – sowohl in wirtschaftlicher als auch in gesellschaftlicher und ökologischer Hinsicht.

Das Schweizer Unternehmen Bühler mit Sitz in Uzwil entwickelt Technologien für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Mobilitätsindustrie. In mehreren Bereichen nimmt das Unternehmen eine führende Marktposition ein – beispielsweise bei Anlagen für Reismühlen, die zum Geschäftsbereich Grains & Food gehören.