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Wasserstoffspeicher Wasserstoffspeicher für Japan: Dezentrale Energieversorgung mit Metallhydrid-Wasserstoffspeichern

Von Anke Geipel-Kern 2 min Lesedauer

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Die Metallhydrid-Wasserstoffspeicher von GKN Hydrogen sollen künftig auch in Japan verfügbar sein. GKN Hydrogen und Mitsubishi Corporation Technos unterzeichnen ein Memorandum of Understanding. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf der Dekarbonisierung der japanischen Infrastruktur und industriellen Einrichtungen.

Wasserstoffspeicher auf Metallhydridbasis für den japanischen Markt: Die Zusammenarbeit ist besiegelt. (v.l.)  Gottfried Rier, GKN Hydrogen (CTO);   Masataka Shimazu, Präsident (Mitsubishi Corporation Technos); Guido Degen, CEO (GKN Hydrogen); Andreas Weißkopf (Mitsubishi International GmbH) (Bild:  GKN Hydrogene)
Wasserstoffspeicher auf Metallhydridbasis für den japanischen Markt: Die Zusammenarbeit ist besiegelt. (v.l.) Gottfried Rier, GKN Hydrogen (CTO); Masataka Shimazu, Präsident (Mitsubishi Corporation Technos); Guido Degen, CEO (GKN Hydrogen); Andreas Weißkopf (Mitsubishi International GmbH)
(Bild: GKN Hydrogene)

GKN Hydrogen, Technologieführer und Hersteller von Energie- und Wasserstoffspeichersystemen mit Metallhydrid und Mitsubishi Corporation Technos, ein japanisches Handelsunternehmen für Produktionstechnologien, unterzeichnen eine Vereinbarung zur zukünftigen Zusammenarbeit. Ziel ist es, Lösungen von GKN Hydrogen in Japan zu vermarkten. Beide Unternehmen ergänzten sich sehr gut aufgrund ihrer Kernkompetenzen und hätten sich das Ziel gesetzt, Wasserstoffspeicherlösungen zu entwickeln und zu etablieren, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung.

Die Partnerschaft konzentriere sich auf die Planung, den Bau und den Service von Energie- und Wasserstoffspeicheranwendungen, die japanischen Nutzern helfen werden, ihre Infrastruktur und industriellen Einrichtungen CO2-neutraler und damit nachhaltiger zu gestalten. Zu den Kernanwendungen gehören beispielsweise dezentrale, netzunabhängige Energieversorgungen in Wohnquartieren und Zweckbauten, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und die CO2-neutrale Notstromversorgung für Krankenhäuser, Rechenzentren und Telekommunikationseinrichtungen. In der Fertigungsindustrie eignen sich die zu hundert Prozent recycelbaren Speichersysteme sehr gut als Prozessgasspeicher für Wasserstoffkessel und Brenner in energieintensiven Branchen wie der Metallverarbeitung, Lebensmittel-/Getränke- und Glasindustrie.

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Statements zur neuen Partnerschaft

Guido Degen, CEO von GKN Hydrogen, zur neuen Partnerschaft: „Japan ist ein führendes Industrieland, das auf die sichere Nutzung von Wasserstoff zur zukünftigen Dekarbonisierung setzt. Als Technologieführer im Bereich Metallhydrid-Speicher bieten wir in Zukunft, gemeinsam mit Mitsubishi Corporation Technos, umfangreiche Lösungen für die Dekarbonisierung von industriellen und kritischen Infrastrukturen sowie nachhaltige Energieversorgungslösungen an. Mit Mitsubishi haben wir einen starken Partner an unserer Seite, mit dem wir das vielversprechende Potenzial des japanischen Marktes erschließen können."

Masataka Shimazu, Präsident von Mitsubishi Corporation Technos, sagte: „Als Technologiegruppe sind wir immer an den besten Lösungen interessiert und sehen uns als Treiber der japanischen Wasserstoffwirtschaft. Mit unserer Expertise und den Produkten von GKN Hydrogen wollen wir die besten Wasserstofflösungen für Japan anbieten und umsetzen. Die Speicherung von Wasserstoff in Metallhydriden von GKN Hydrogen ist besonders sicher und kann daher in vielen Anwendungen eingesetzt werden. Die Gespräche mit GKN Hydrogen waren von Anfang an sehr vertrauensvoll. Wir haben sehr schnell erkannt, dass wir uns sehr gut ergänzen und einen Unterschied machen können.“

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