Chlor-Alkali-Elektrolyse Wasserstoff für Brennstoffzellen
Bitterfeld – Die Chlor-Alkaly-Elektrolyse verbraucht viel Energie, setzt aber große Mengen an Wasserstoff frei. Ob es sinnvoll ist, das Gas in Brennstoffzellen einzuschleusen und damit
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Bitterfeld – Die Chlor-Alkaly-Elektrolyse verbraucht viel Energie, setzt aber große Mengen an Wasserstoff frei. Ob es sinnvoll ist, das Gas in Brennstoffzellen einzuschleusen und damit Energie zu erzeugen, will Akzo Nobel Base Chemicals im Werk Bitterfeld testen. Das Chemieunternehmen nutzt dazu die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik von AFC Energy PLC. Knut Schwalenberg, General Manager Chlor-Alkali bei Akzo Nobel, erklärt: „Die Chlor-Alkali-Industrie ist energieintensiv; daher hat Energieeffizienz höchste Priorität, wenn unsere Prozesse zukunftsfähig bleiben sollen.
Bei der Produktion von Chlor und Natronlauge fallen große Mengen Wasserstoff als Nebenerzeugnis an. Die sofortige Umwandlung dieses Wasserstoffs in Elektrizität mit vor Ort installierten Brennstoffzellen sowie die umgehende Nutzung dieser Elektrizität im Elektrolyseprozess würde einen idealen Kreislauf schaffen.“ Der aktuelle Wasserstoff-Überschuss von Akzo Nobel könnte die Erzeugung von ungefähr fünf bis zehn Megawatt Ökostrom sichern. Das Geschäftsmodell von AFC bietet eine Amortisation in einem Zeitraum von drei Jahren.
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