Energieeffizienz Wasserstoff als Brennstoffersatz
BASF hat einen Weg gefunden, das Nebenprodukt Wasserstoff als Brennstoff zu nutzen und so den Erdgasverbrauch zweier Produktionen zu senken.
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Ludwigshafen – Wie die Mitarbeiter Zeitung der BASF mitteilt, haben die Unternehmensbereiche Care Chemicals und Performance Chemicals einen Weg funden, das Nebenprodukt Wasserstoff als Brennstoff zu nutzen und so den Erdgasverbrauch zweier Produktionen zu senken. Der Wasserstoff fällt bei der Elektrolyse in der Lysmeral-Produktion an. Bisher wurde er über eine Fackel verbrannt. Nun bringt eine 500 Meter lange Leitung den Wasserstoff als Nebenproduktstrom in die Cyanid- und in die Trilon-Produktion. Die beiden Anlagen können so Prozesswärme mit weniger Erdgas decken als früher: Die Cyanid-Produktion ersetzt einen Teil des Erdgases, das zum Beheizen der Reaktoren benötigt wird, durch den Nebenproduktstrom. In der Trilonanlage wird nach dem Umbau der Brennersteuerung der Sprühturm mit Wasserstoff betrieben und ersetzt dort das Erdgas. Somit spart die BASF künftig mehr als zwei Millionen Kubikmeter Erdgas pro Jahr ein.
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