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Ganzheitlicher Ansatz

Was bedeutet Industrie 4.0 für den Fluidikexperten Bürkert?

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Plattformen als Basis für individuelle Lösungen

Damit aber trotz des Trends zu Individuallösungen Kunden nicht monatelang auf ihre Entwicklung warten müssen, setzt Bürkert auf das Plattformkonzept. „In der Entwicklung gilt es, sich über Plattformen Gedanken zu machen, um den multiplen Einsatz von Baugruppen oder Komponenten zu ermöglichen“, erklärt Rohrbeck.

Das Konzept hat Bürkert nicht nur bei der bereits erwähnten Edip-Plattform umgesetzt, sondern beispielsweise auch bei Dosiersystemen für Flüssigkeiten, welche die Zeit-Druck-Technologie verwenden. Ventilinseln bilden als flexible Plattform ebenfalls die Basis, um innerhalb kurzer Zeit applikationsspezifische Systemlösungen zu realisieren.

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Einsatzbereiche sind verfahrenstechnische Anlagen in der Pharma-, Kosmetik-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie oder in der Wasseraufbereitung. Mittlerweile sind die integrierten Ventilinseln zu intelligenten, elektropneumatischen, und Ex-sicheren Automatisierungssystemen gewachsen, die sich in die Prozesssteuerung einfügen und z.B. Sicherheits- und Diagnosefunktionen integrieren bzw. nachrüsten.

Rüstet man mit Ventilen für sicherheitsgerichtete Abschaltungen nach, lassen sich beispielsweise auf der bestehenden Ventilinsel Funktionen unabhängig von der regulären Schaltsignalsteuerung stilllegen. Beispiel dafür ist die Ventilinsel Airline SP Typ 8647, die vollständig in das dezentrale Remote I/O-System ET200SP von Siemens integriert ist. Bei ihr kann der Anwender vom eingebauten LC-Display den Status der Ventilinsel, Fehler oder Diagnosedaten ablesen.

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