Suchen

Ganzheitlicher Ansatz

Was bedeutet Industrie 4.0 für den Fluidikexperten Bürkert?

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Vom Systemhausprojekt zur Serienfertigung

Doch Edip ist erst der Anfang einer ganzen Kette von Entwicklungen mit denen Bürkert sich und sein Portfolio Industrie-4.0-fähig machen will. Für Rohrbeck ist das Thema mit der technischen Umsetzung nämlich noch lange nicht abgehakt. „Wir brauchen einen ganzheitlichen holistischen Ansatz“, betont er.

Schlagworte in diesem Zusammenhang seien der Wunsch nach individualisierten und gleichzeitig kostengünstigen Produkten sowie das effiziente Handling kleiner Bestellmengen ab Losgröße 1 bei kurzen Lieferzeiten. Das verlange eine möglichst hohe Flexibilität sowohl bei den Produktionsanlagen als auch bei der Materialbereitstellung und natürlich auch von den Mitarbeitern.

Bildergalerie

Eng verknüpft ist der Wandel zum Lösungsanbieter – das Unternehmen entfernt sich vom Image des Komponentenlieferanten und sieht sich auf gutem Weg. Fast 40 Prozent Umsatz entfallen mittlerweile auf Systemlösungen, die in den Systemhäusern, wie in Criesbach und in Dresden entwickelt werden.

Dahinter steckt eine Auftragsabwicklung, die bei Bürkert „Engineered to order“ heißt und in der Entwicklung einer komplett neuen technischen Lösung mündet, die früher oder später dann auch in die Massenfertigung gehen kann.

Bei der Abwicklung gemäß Select-to-Order (STO) wählt der Kunde aus dem Standardprogramm und Configure-to-Order (CTO) heißt die anwendungsspezifische Konfiguration z.B. von Ventilinseln. Jedoch sei „Engineered to order“ das erklärte strategische Ziel, betont Rohrbeck. Jedes komplexe System, das heute entwickelt werde, trage dazu bei, die Werke in den nächsten Jahren auszulasten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44954500)