Chemielogistik in Industrieparks

Wann lohnt sich Outsourcing von Logistikaufgaben

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Frerick unterstreicht zudem: „Unsere Mitarbeiter sind speziell für den Umgang mit den diversen Gefahrstoffen unserer Kunden geschult.“ Gerade Unternehmen, die mit besonders gefährlichen Stoffen umgehen, empfiehlt der Vertriebsleiter, deren Lagerung einem spezialisierten Dienstleister in einem Industrie- oder Chemiepark anzuvertrauen: „Nur sie verfügen neben dem notwendigen Know-how auch über die gesamte Infrastruktur, die für umfassende Sicherheit erforderlich ist.“

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Über die reine Lagerlogistik hinaus bietet Infraserv Logistics seinen Kunden auch beim Im- und Export durch seinen Standort erhebliche Effizienzvorteile. Das gilt etwa für chemische Betriebe aus dem Großraum Rhein-Main, die ihre Produkte über die Westhäfen an der Nordseeküste zur Hochseepassage verschiffen oder Waren aus Übersee beziehen wollen. Sie wünschen sich maximale Flexibilität bei der Wahl der Verkehrsträger sowie günstige Transportkostenstrukturen. Möglich macht dies ein trimodales Terminal auf dem Gelände des Industrieparks Höchst. „Dort können wir Container sowohl auf Binnenschiffe und die Bahn als auch auf Lkw umschlagen“, erläutert Frerick.

Konstanter Warenfluss ist 24/7 garantiert

Das Terminal bietet beispielsweise für Unternehmen, deren Produktion auf importierte Rohstoffe angewiesen ist, attraktive Optionen für den Seehafenhinterlandverkehr. Das ganze Jahr über rund um die Uhr geöffnet, garantiert der Standort im Industriepark Höchst einen konstanten Warenfluss. Darüber hinaus steht dort jederzeit eine Transportalternative bereit: „Wenn die Flüsse beispielsweise wegen Niedrigwasser für Binnenschiffe nicht befahrbar sind, können die Container bei uns auf Güterzüge umgeschlagen werden“, erklärt der Infraserv-Experte. Dreimal pro Woche verlassen Züge mit dem Fahrtziel Rotterdam den Industriepark Höchst. „Im Nachtsprung erreichen diese Züge sowohl den See- als auch den Binnenhafen der niederländischen Stadt“, so der Vertriebsleiter.

Für Produktionsunternehmen, die ihre Kosten senken und Ressourcen flexibler einsetzen wollen, kann es sich außerdem rechnen, am eigenen Standort die Mitarbeiter des Dienstleisters in der Werks- und Distributionslogistik einzusetzen. Das lohnt sich beispielsweise im Fall von Saisongeschäften bei der Abfüllung und Bereitstellung von Produkten für den Versand. In solchen Fällen muss der jeweilige Betrieb dann kein eigenes Logistikpersonal mehr vorhalten und darf sich auf die Expertise seines Dienstleisters verlassen. „Wenn wir mit eigenen Mitarbeitern in Kundenbetrieben tätig sind, kann sich das jeweilige Unternehmen voll auf seine Produktion konzentrieren“, betont Frerick.

Geht es beispielsweise darum, Waren für den internationalen Versand bereitzustellen, profitieren die Auftraggeber von der Erfahrung der Logistikexperten bei der Etikettierung der Gebinde für Länder mit besonderen Bestimmungen – etwa die USA. „Unsere regelmäßig geschulten Mitarbeiter kennen die gesetzlichen Versandbestimmungen ganz genau.“ Auch für die Verzollung verfügt der Frankfurter Dienstleister über eine eigene Fachabteilung. „Zu unserem Dienstleistungsportfolio gehören darüber hinaus Serviceleistungen wie das externe Management der Gefahrgutorganisation, das Supply-Chain-Management, die Entwicklung effizienter Distributionskonzepte sowie Schulungen und Beratung“, sagt Frerick.

* Der Autor ist Redakteur der Agentur Mainblick, Frankfurt/Main.Kontakt Infraserv Logistik: Tel. +49-69-305-18252

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