Produktwechsel Wärmetauscher kühlt Restprodukte

Redakteur: Manja Wühr

Mit kühlem Kopf kalkulierten acht Mitarbeiter der Deka-Fabrik von BASF: Wenn sich der Produktwechsel der Anlage beschleunigt, dann gewinnt man Produktionstage hinzu. Ihr Verbesserungsvorschlag sparte insgesamt 20 Produktionstage ein.

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Ludwigshafen−Das Problem: In der betroffenen Teilanlage werden verschiedene Produkte hergestellt. Beim Wechsel von einem Produkt auf das andere spült man die gesamte Anlage, um die 180 ?C heißen Produktreste zu entfernen. Der Sammelbehälter für Abfallstoffe hält aber den hohen Temperaturen nicht stand. Daher muss der Kolonneninhalt auf etwa 60 ?C abgekühlt werden, bevor er abgepumpt werden kann. Die Prozedur nimmt durchschnittlich 94 Stunden in Anspruch.

Produktreste kontinuierlich abkühlen

Die Lösung: Anstatt das Restprodukt in einer Kolonne innerhalb der Anlage vor dem Abpumpen langsam erkalten zu lassen, schlug das Team vor, den noch heißen Kolonneninhalt in eine weitere, nachgeschaltete Kolonne zu entleeren. Von dort aus sollten die Produktreste über einen bereits vorhandenen Wärmetauscher kontinuierlich abgekühlt werden. Dank der Umsetzung des Verbesserungsvorschlags konnte der Betrieb den Produktwechsel auf 54 Stunden verkürzen. fel

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