Spatenstich Wacker stärkt Siliconsparte mit neuem Standort in Karlsbad

Quelle: Wacker 1 min Lesedauer

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Mit dem Bau eines neuen Produktionsstandorts in Europa will Wacker seinen strategischen Fokus auf die Herstellung von Siliconspezialitäten weiter stärken. Im tschechischen Karlsbad setzten der Chemiekonzern gemeinsam mit Projektpartnern und Behördenvertretern der Stadt und der Region symbolisch den ersten Spatenstich für den neuen Betrieb.

Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kirsten, Panattoni-Landesdirektor Pavel Sovička, Accolade-Entwicklungsleiter Jiří Stránský, Bürgermeisterin der Stadt Karlsbad Andrea Pfeffer Ferklová und stellvertretender Landes-hauptmann der Region Karlsbad Vojtěch Franta legten beim ersten Spatenstich für den neuen Produktionsstandort in Karlsbad Hand an (v.l.n.r.).(Bild:  Panattoni)
Wacker-Vorstandsmitglied Christian Kirsten, Panattoni-Landesdirektor Pavel Sovička, Accolade-Entwicklungsleiter Jiří Stránský, Bürgermeisterin der Stadt Karlsbad Andrea Pfeffer Ferklová und stellvertretender Landes-hauptmann der Region Karlsbad Vojtěch Franta legten beim ersten Spatenstich für den neuen Produktionsstandort in Karlsbad Hand an (v.l.n.r.).
(Bild: Panattoni)

Ab Ende 2025 wird Wacker im tschechischen Karlsbad raumtemperaturvernetzende Hochleistungssilicone und ab 2028 hochtemperaturvernetzende Festsilicone produzieren. Solche Silicone werden in wichtigen Zukunftstechnologien wie der Elektromobilität, dem Gesundheits- und Medizintechniksektor und im Netzausbau eingesetzt. Geplant sind Investitionen im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Im ersten Ausbauschritt entstehen in Karlsbad bis zu 200 neue Arbeitsplätze. Weiterer Personalbedarf in den Folgejahren ist nicht ausgeschlossen. Im Vollbetrieb soll der Standort über 20.000 Tonnen maßgeschneiderter Silicone im Jahr ausliefern können.

„Karlsbad wird ein neues und wichtiges Standbein für unsere Siliconaktivitäten in Europa und stärkt unsere Position als führender Hersteller von Siliconspezialtitäten. Mit dem heutigen Spatenstich für unseren neuen Produktionsstandort erreichen wir einen ersten Meilenstein“, sagte Vorstandsmitglied Christian Kirsten vor Gästen aus Politik und Wirtschaft. „Unsere Siliconkautschuke sind in allen wichtigen Wachstumsmärkten gefragt. Als Siliconspezialist können wir genau die Lösungen anbieten, die unsere Kunden für die Entwicklung innovativer Produkte und Technologien brauchen“, sagte Kirsten.

In den nächsten Wochen und Monaten wird auf dem 23.000 Quadratmeter großen Areal das Produktionsgebäude samt Infrastruktur errichtet. Dabei kooperiert Wacker mit dem US-amerikanischen Immobilienentwickler Panattoni, der die Baumaßnahmen koordiniert, und dem tschechischen Immobilienkonzern Accolade, dem das Grundstück und die Gebäudehülle gehören. Der neue Standort ergänzt die bestehenden deutschen Wacker-Verbundstandorte Burghausen und Nünchritz. Der Konzern schaffe damit zugleich wichtige Voraussetzungen, um seine Produktionsprozesse weiter zu optimieren. „Mit Karlsbad wird unser Produktionsverbund in Europa noch flexibler. Damit können wir in Zukunft unsere Kunden in und außerhalb Europas noch besser bedienen“, so Kirsten.

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