Multifunktionale Spezialetiketten
Schutz für vorgefüllte Spritzen: Licht, Sauerstoff und Sicherheit im Fokus

Von Corinna Endres, Product Manager Drug Protection bei Schreiner MediPharm, einem Geschäftsbereich der Schreiner Group 5 min Lesedauer

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Die Nachfrage nach vorgefüllten Spritzen wächst stetig – nicht nur im Bereich der Impfstoffe, sondern vor allem auch für Biologics und andere neuartige Therapeutika. Jedoch reagieren viele der enthaltenen Wirkstoffe empfindlich auf äußere Einflüsse, wie Licht oder Sauerstoff. Hier sind ergänzende Schutzlösungen gefragt.

Labels mit Gasbarriere-Funktion können die Sauerstoffdiffusion in COC-Spritzen signifikant verringern.(Bild:  Schreiner MediPharm)
Labels mit Gasbarriere-Funktion können die Sauerstoffdiffusion in COC-Spritzen signifikant verringern.
(Bild: Schreiner MediPharm)

Vorgefüllte Spritzen bieten eine präzise Dosierung, reduzieren das Risiko von Kontaminationen und sind besonders anwenderfreundlich. Während Glas seit jeher ein bewährtes Material ist, kommen zunehmend Cyclo-Olefin-Copolymer-(COC)-Spritzen zum Einsatz, die Vorteile wie Bruchsicherheit und geringes Gewicht bieten. Allerdings haben sie auch gewisse Nachteile: So stellt beispielsweise ihre reduzierte Barrierefunktion gegenüber Sauerstoff eine Herausforderung dar. Zudem sind Spritzen transparent, wodurch lichtempfindliche Wirkstoffe nur unzureichend geschützt sind. Dies erfordert, Schutzfunktionen wie Gasbarriere und Lichtschutz auf anderem Wege zu realisieren – etwa über maßgeschneiderte Funktionsetiketten.

Drei Fragen an Corinna Endres

Corinna Endres ist Product Manager Drug Protection bei Schreiner Medipharm. Sie betreut die Markteinführung maßgeschneiderter Funktionslabels zum Schutz empfindlicher Wirkstoffe. Im Interview spricht sie über die Hintergründe und Herausforderungen in Bezug auf vorgefüllte Spritzen.