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125 Jahre Gea Separatoren

Vom Maschinenbauer zum ganzheitlichen Lösungsanbieter

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Um zuverlässig für höchste Kundenzufriedenheit und kontinuierliche Maschinenverfügbarkeit im laufenden Betrieb sorgen zu können, wird die Lieferung von Ersatzteilen von Oelde aus und in Zusammenarbeit mit namhaften Logistikunternehmen über so genannte Hubs zentral koordiniert. Aktuell sind diese Ersatzteilzentren in Köln (seit 2011), Singapur (seit 2014) und Naperville in den USA (seit 2017) ansässig. Im European Parts Logistics Center (EPLC) in Köln sind etwa 21.000 unterschiedliche Artikel – vom Dichtring mit 5 mm Durchmesser bis hin zu Maschinenteilen von mehreren hundert Kilogramm – in kürzester Zeit abrufbar; durchschnittlich werden 250 Sendungen täglich abgefertigt. Gea Kunden können diesen Service über eine Hotline rund um die Uhr abrufen. Geht ein Auftrag bis 15 Uhr Ortszeit ein, ist er garantiert am selben Tag versandfertig. Besonders eilige Sendungen verlassen sogar innerhalb eine Stunde den Standort.

Technologien „hinter den Kulissen“

Zumeist sind es Anwendungen „hinter den Kulissen“, also nicht auf den ersten Blick sichtbar, in denen Gea Technologien verbaut werden. Diese sind aber nicht selten spektakulär. Beispiel: Dubai, The Palm. Die sogar aus dem Weltall sichtbaren künstlichen Inseln in Form einer Palme sind bebaut – und damit fallen Abwässer an. Die werden in einer unterirdischen Kläranlage mit Gea Dekantern gereinigt. Die Anlage leistet bis zu 15 Kubikmeter in der Stunde. Oder die Wasseraufbereitung von Metropolen: Egal ob in Singapur oder in Indien, die Gea Wasseraufbereitungsanlagen leisten gerade in Regionen mit wenig Wasser, aber hohem Bedarf, ganz Wichtiges für die Menschen.

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Das Unternehmen verfügt über Servicekonzepte über den kompletten Lebenszyklus der Maschine und Anlage wie Monitoring, Asset Management, Consulting und Performance Optimierung beim Kunden. „Nur durch den Einsatz digitaler Lösungen und Technologien ist es möglich, nachhaltige und zukunftsorientierte Produkte sowie Strukturen zur Effizienzsteigerung zu schaffen“, sagt Tobias Brinke, Head of Product Group Management Separation. Gea ist, so Brinke, bereits jetzt mitten auf der digitalen Reise, um auch zukünftig ganz oben in der Weltliga zu spielen.

Die Chancen der Digitalisierung nutzen

Ein aktuelles Beispiel aus dem Bereich Service: Gea Performance Plus beinhaltet Service-Pakete, die weit über die klassische Instandhaltung hinausgehen und eine ideale Ergänzung zu einer Industrie-4.0-Strategie darstellen. Hierdurch werden Optimierungspotentiale aufgedeckt, die einen nachhaltigen Anlagenbetrieb ermöglichen. Moderne Technologien zur Zustandsüberwachung geben dem Kunden kombiniert mit dem Know-how der Gea Mitarbeiter aussagekräftige Zustandsanalysen und Informationen zur Entscheidungsfindung hinsichtlich möglicher Prozessoptimierungen – mit dem Ziel der permanenten Verfügbarkeit und maximalen Produktivität. Gleichzeitig können veränderte Produktionsanforderungen besser beurteilt und Aufträge wirtschaftlich optimal terminiert werden.

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