Fundraising Volt-R sammelt 4 Millionen Euro für Lithiumbatterie-Recycling

Quelle: Volt-R 2 min Lesedauer

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Das französische Unternehmen Volt-R will mithilfe eines Fundraisings in Höhe von 4 Millionen Euro die Wiederaufbereitung von Lithiumbatterien in Europa ankurbeln. Bei dieser Seed-Finanzierungsrunde konnte das Deeptech unter anderem auf die Beteiligung von C4 Ventures, Exergon, Pays de la Loire Participations und Anjou Amorçage zählen.

Die Energie- und Industriewende und insbesondere die Elektrifizierung des Energiesystems führen zu einer steigenden Nachfrage nach Batterien.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Energie- und Industriewende und insbesondere die Elektrifizierung des Energiesystems führen zu einer steigenden Nachfrage nach Batterien.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Energie- und Industriewende und insbesondere die Elektrifizierung des Energiesystems führen zu einer steigenden Nachfrage nach Batterien, für deren Herstellung Rohstoffe wie Lithium mit besonders energie- und wasserintensiver Gewinnung benötigt werden. So ist der CO2-Fußabdruck, der bei der Herstellung einer klassischen Batterie erzeugt wird, wesentlich größer als der eines wiederaufbereiteten Produkts.

Volt-R will den Wert von Batterien maximieren, indem sie einer neuen Verwendung zugeführt werden. Das Unternehmen wurde 2022 gegründet und hat auf künstlicher Intelligenz basierende Technologien und Verfahren entwickelt, welche die Charakterisierung, Neuzuordnung der Zellen und dann die Wiederaufbereitung von Batterien ermöglichen. Aus gebrauchten Produkten, die durchschnittlich 80 % ihrer Speicherkapazität bewahren, stellt Volt-R Batterien her, die für verschiedene Sektoren bestimmt sind. Da sie dieselben Erwartungen an Qualität und Kapazität erfüllen wie neue Batterien, übertrifft ihre Leistung dem Unternehmen zufolge manchmal die von neuen Produkten.

Nach einer erfolgreichen Finanzierungsrunde will der französische Batterie-Hersteller die Entwicklung seiner Pilotanlage, die Industrialisierung der Prozesse, die Forschung und Entwicklung sowie die Einstellung von Experten fortsetzen. Eine Finanzierungsrunde der Serie A in Höhe von mehreren zehn Millionen Euro ist bereits angelaufen und soll bis zum vierten Quartal 2024 abgeschlossen sein.

„Unser Ziel ist es, eine europäische Kreislaufwirtschaft für Lithiumbatterien aufzubauen, um ihre Auswirkungen auf die Umwelt so gering wie möglich zu halten. Das größte Lithiumvorkommen ist nicht in den Minen verborgen, sondern bei uns“, so Alban Regnier, Vorsitzender und Gründer von Volt-R.

Volt-R hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt 2 Millionen Euro abgeschlossen. Das Start-up wurde u. a. von C4 Ventures und Exergon unterstützt. VoltR erhielt außerdem Mittel von Pays de la Loire Participations und Anjou Amorçage. Außerdem sicherte sich VoltR weitere 2 Millionen Euro in Form eines Mix aus Darlehen und Zuschüssen.

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