gesponsertAutomatisierungslösungen für Parenteralia Voll automatisiertes Handling von Vials

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In den vergangenen 30 Jahren hat sich ASYS eine große Automatisierungsexpertise aufgebaut, insbesondere wenn es um die Integration von Produkten in Abfüllmaschinen in der Pharmaindustrie geht. Das modular aufgebaute Palettiersystem PARIO 5000 eignet sich zum vollautomatischen Be- oder Entladen von beispielsweise Abfüll-, Inspektions- und Verpackungslinien. Außerdem bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen, die auch Impulse aus anderen Branchen, wie der Halbleiter- und Lasertechnik, integrieren.

Oliver Bleher, Director Life Science Technology, ASYS Group: „Der Kunde kommt mit einer Idee und wir liefern die Lösung.“(Bild:  Mühlenkamp)
Oliver Bleher, Director Life Science Technology, ASYS Group: „Der Kunde kommt mit einer Idee und wir liefern die Lösung.“
(Bild: Mühlenkamp)

Seit über 30 Jahren dreht sich bei ASYS alles um die Automatisierung von Prozessen, immer unter dem Motto: Automate, Digitalize, Connect! Allerdings ist man von dieser Vorgabe bei der Übergabe von Produkten an die Abfüllmaschine in vielen Pharmaunternehmen immer noch weit entfernt. Häufig ist es für viele Anwender vollkommen ausreichend, wenn beispielsweise Vials oder Ampullen manuell auf die Drehteller beladen werden. Doch die Zeiten ändern sich. Mittlerweile haben viele der Abfüllmaschinen ihre Geschwindigkeit deutlich erhöht. „Wenn 200 bis 300 oder mehr Vials pro Minute abgefüllt werden, stellt sich unweigerlich die Frage, wie man die Produkte schneller in die Linie bekommt“, so die Erfahrungen von Oliver Bleher, Director Life Science Technology, ASYS Group.

Es gibt aber noch weitere Gründe, warum die Peripherie in Bezug auf die Automatisierung mitwachsen muss. Zum einen sind die Anforderungen an die Arbeitssicherheit gewachsen, insbesondere wenn es sich um kritische Medikamente handelt. Zum anderen steigen die Personalkosten bzw. es kommt immer häufiger zu Personalmangel.

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Von Routineaufgaben sicher entlastet

Vor rund vier Jahren erhielt ASYS daher eine Anfrage, um Trays mit Vials schneller zu entladen und sicher in die Abfüllmaschine zu integrieren. „Wir haben uns daraufhin gemeinsam mit dem Kunden Gedanken gemacht, wie wir den Automatisierungsgrad steigern und gleichzeitig die Leistung der Abfüllmaschine erhöhen können“, blickt Bleher zurück. Die Maschine wurde entwickelt und befindet sich seitdem erfolgreich im Einsatz, aber damit war die Reise noch nicht zu Ende.

Letztendlich folgte aus diesem Projekt die Weiterentwicklung des Palettiersystems PARIO 5000, das auch auf der diesjährigen Achema ausgestellt wurde. Dabei handelt es sich um ein modular aufgebautes System zum vollautomatischen Be- oder Entladen von beispielsweise Abfüll-, Inspektions- und Verpackungslinien. Es ist speziell für die anspruchsvollen Anforderungen von Parenteralia-Herstellern ausgelegt. Dank der ausgereiften Greifertechnik werden verschiedene Produkte wie Vials, Ampullen, Karpulen oder Auto-Injektoren prozesssicher gehandhabt. Die Anlage erhöht die Effizienz und entlastet die Mitarbeiter bei körperlich herausfordernden Routineaufgaben. Dies sorgt für optimierte Arbeitsabläufe, sichere Materialflüsse und eine effiziente Logistik. Dank des modularen Maschinenkonzepts erhält der Kunde immer ein individuell auf ihn abgestimmtes System. So werden etwa die Zykluszeiten auf vor-/nachgelagerte Prozessanlagen abgestimmt. Auch sind verschiedene Zu- und Abführsysteme, wie Förderband, Puck oder Carrier ebenso möglich wie ein automatisierter Produktformatwechsel. Hinzu kommen je nach Bedarf weitere Verfahren wie Reinigen, Scannen oder Markieren.

Aufeinander abgestimmte Schnittstellen

„Angesichts der verschiedenen Produkte hat sich bei unserem Initialkunden gleich noch ein weiteres Aufgabengebiet für uns ergeben. Wir haben uns damals auch an der Entwicklung der Kleinlastträger beteiligt“, so Bleher. Nur wenn das gesamte Konzept aufeinander abgestimmt ist, also die Greifer zum Beispiel reibungslos alle Vials erfassen können, ergibt eine Automatisierung dieses Parts überhaupt Sinn. „Es empfiehlt sich daher, insbesondere bei Neuanlagen, früh auf uns zuzukommen oder überhaupt erst einmal darüber nachzudenken, wie die Palette entladen werden soll“, so die Erfahrung von Bleher. „Wir sorgen dann dafür, dass die Schnittstellen zu den anderen Elementen der Anlage passen.“ Dabei hilft, dass sich das Unternehmen in den vergangenen 30 Jahren eine große Automatisierungsexpertise aufgebaut hat. Und den Kunden hilft, dass die ASYS Group auch in anderen Branchen zuhause ist. Daher fließen immer auch Ansätze von der Elektronik- oder Energieindustrie in die Konzepte mit ein.

Um nur zwei Beispiele zu nennen: In der Halbleiterindustrie ist Serialisierung schon seit Jahrzehnten ein großes Thema. Und aus der Lasertechnik kommen Impulse in Bezug auf das Markieren. Diese Ideen sind gerade bei Sonderlösungen besonders wertvoll. Oder, wie es Bleher abschließend auf den Punkt bringt: „Der Kunde kommt mit einer Idee und wir liefern die Lösung.“

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