Füllstandsmessung Vibrationssonden überzeugen durch ihr breites Einsatzspektrum bei der Füllstandsmessung
Ob Mehl, Kaffeebohnen, anorganische Stoffe wie Aerosil oder auch Suspensionen von Feststoffen in Flüssigkeiten; immer muss der Anlagenbetreiber den Füllstand im Vorratsbehälter genau bestimmen können. Die Vibrationssonde hat sich in der Praxis bewährt, vorausgesetzt bei der Auslegung ist entsprechendes Know-how vorhanden.
Anbieter zum Thema

Voll oder leer? Diese Frage ist bei allen Schüttgutspeichern wichtig. Es sind daher Sensoren nötig, die über den aktuellen Füllstand Auskunft geben. So vielfältig wie Lagermaterial und Silovarianten, so zahlreich sind die Anschlussvarianten für die Datenausgabe von Sensoren. Hinzu kommen noch Vorschriften über eventuell nötigen Explosionsschutz und die Hygieneanforderungen.
Als Messgerät, das zuverlässig und unabhängig von äußeren Einflüssen arbeitet und einfach zu montieren ist, hat sich die Vibrationssonde bewährt. Die schwingende Gabel als Messfühler ist aber nur in der Theorie simpel, in der Praxis ist bei der Auslegung Know-how gefragt. Um den Anwendern weltweit eine Standardlösung für eine große Bandbreite von Einsatzfällen zu bieten, entwickelten die Spezialisten von UWT die universellen Grenzschalter der Serie Vibranivo. Sie erfüllen nicht nur die oben genannten Forderungen, sondern zeichnen sich zudem durch praxisorientierte, robuste Bauweise, einfache Installation und hohe Zuverlässigkeit aus. Dabei können sogar extrem leichte Schüttgüter zuverlässig detektiert werden.
Von der Theorie zur Praxis erfordert Detailwissen
Das Messprinzip der Vibrationssonde ist einfach: Der Ausleger des Sensors – eine Art Stimmgabel – schwingt piezomechanisch angeregt in Resonanz. Kommt die Gabel mit dem Schüttgut in Kontakt, werden die Schwingungen gedämpft. Eine Auswerteelektronik erkennt die Dämpfung und gibt ein entsprechendes Schaltsignal. Für die Feinabstimmung zur praxisgerechten Sensorlösung ist dagegen umfangreiches Detailwissen nötig. So ergibt sich aus der Resonanzbedingung zwangsläufig die Regel: Je länger der Ausleger, umso niedriger die Schwingungsfrequenz.
Anderseits ist die Messempfindlichkeit abhängig von der wirksamen Oberfläche der Schwingschenkel: Je größer die Kontaktoberfläche, umso mehr Dämpfung ist möglich. Die Oberflächengüte spielt auch bei der Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit eine große Rolle. Größere Anhaftungen dämpfen die Schwingung, zudem sind sie aus hygienischer und verfahrenstechnischer Sicht für die Lebensmittel- oder Pharmaindustrie nicht tragbar. Die Oberfläche ist daher so auszulegen, dass sie Anhaftungen oder mikrobielle Beläge vermeidet und leicht zu reinigen oder sterilisieren ist.
(ID:32929710)