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Bei Schüttgütern spielt der Explosionsschutz eine große Rolle. Daher stehen beide Modelle in eigensicherer, staubexplosionsgeschützter und druckfester Ausführung auch mit erhöhter Sicherheit zur Verfügung. Neben der Allspannungselektronik mit Ausgangsschnittstelle Relais (SPDT/DPDT) stehen Ausführungen als PNP, Zweidraht (kontaktlos), Namur und klassischer 8/16 Milliampere oder 4 bis 20 Milliampere zur Verfügung. Der Einsatzbereich umfasst -40 bis +60 °C in der Umgebung und -40 bis +150 °C Prozesstemperatur, der Druckbereich beträgt -1 bis 16 bar.
Die Experten aus dem Allgäu lassen alle Füllstandsensoren ihres Portfolios nach den einschlägigen Richtlinien in Europa, USA, Kanada, Russland, Ukraine, Weißrussland und weiteren zertifizieren. Dabei entsprechen die Zertifikate Atex, IEC Ex der neuesten IEC 60079-Normenreihe. Um eine möglichst große Bandbreite an Messstellen abzudecken, erwies sich eine Unterteilung der Messsonden in zwei Bauausführungen als ideal. So wurde der Vibranivo 1000 mit 165 Millimeter Länge und der Vibranivo 2000 mit 235 Millimeter Länge ausgestattet. Die beiden Sonden schwingen piezoelektrisch angeregt mit 350 Hertz bzw. 125 Hertz und erlauben so Schüttgutdichten von ab 50 Gramm pro Liter bzw. bis unter 5 Gramm pro Liter sicher zu detektieren. Die Eintauchtiefe kann anwendungsspezifisch durch einen Ausleger mit 300 bis 4000 Millimeter Länge gewählt werden.
Sichere Anwendung auch bei Lebensmitteln
Einzigartig ist die Oberflächenbeschaffenheit der aus Edelstahl hergestellten Ausleger des Vibranivo 2000. Mit nur 0,75 Mikrometer Oberflächenrauigkeit sind die Standardgeräte äußerst glatt und entsprechen damit sogar den Anforderungen, die in der Chemie-/Lebensmittel- und Pharmaindustrie gestellt werden. Das vermeidet Anhaftungen, Ansiedlung von Mikroorganismen und erleichtert eventuell nötige Sterilisierungen. Die lange Gabel erlaubt selbst sehr leichte Güter wie amorphes Siliziumdioxid (Aerosil) zuverlässig zu erkennen. Auch pneumatisch geförderte, fluidisierte Schüttgüter können trotz ihrer enormen Leichtigkeit detektiert werden.
Beliebige Einbaulage – flexibel im Prozess
Die Flexibilität der Sensoren zeigt sich auch an der Einbaulage, die beliebig gestaltet werden kann: senkrecht, waagrecht oder schräg. Passendes Zubehör wie Einschweißflansche sorgen für sichere Befestigung. Die in zwei Stufen einstellbare Empfindlichkeit sowie eine bis zu 30 Sekunden lange Zeit-verzögerung erlaubt eine individuelle Schalt-anpassung. Eine LED im pulverbeschichteten Aluminiumgehäuse gibt vor Ort Auskunft über den jeweiligen Schaltzustand. Die an der Betriebspraxis orientierte Auslegung der Füllstandgeber zeigt sich in der Bandbreite möglicher Einsatzfelder: Von Milchpulver, Mehl über Salz bis hin zum Pharmabereich finden sich die robusten Grenzschalter.
* T. Schäfer und S. Vogler sind Mitarbeiter bei UWT, Betzigau, A. Zeiff ist Mitarbeiter des Redaktionsbüros Stutensee. Kontakt: Tel. (UWT) +49 (0)8 31 / 5 71 23 - 0
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