CDMO investiert Vetter baut Kapazitäten in Deutschland und den USA aus

Quelle: Vetter 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Pharmadienstleister Vetter plant einen zusätzlichen deutschen Produktionsstandort im Saarland sowie den Umzug und die Erweiterung seines amerikanischen Entwicklungsstandorts. Die Investitionen ergänzen das bereits laufende Investitionsvolumen von 1,5 Milliarden Euro.

Vetter plant neben bereits laufenden Investitionsprojekten an den Standorten Ravensburg und Langenargen den zusätzlichen Aufbau weiterer Produktionskapazitäten. (Bild:  Vetter)
Vetter plant neben bereits laufenden Investitionsprojekten an den Standorten Ravensburg und Langenargen den zusätzlichen Aufbau weiterer Produktionskapazitäten.
(Bild: Vetter)

Der global agierende Contract Development und Manufacturing Organisation (CDMO) Vetter investiert in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in Deutschland und den USA. Der Pharmadienstleister will seinen Standort für Entwicklungsdienstleistungen innerhalb der USA verlagern und dort weiter ausbauen. Gleichzeitig plant Vetter neben seinen laufenden Kapazitätserweiterungen in Ravensburg und Langenargen den Aufbau eines weiteren Standorts im saarländischen Saarlouis für die kommerzielle Produktion zugelassener Medikamente zur Marktversorgung. Damit reagiert das Unternehmen auf die weltweit steigende Nachfrage zur Herstellung injizierbarer Medikamente.

Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung des Unternehmens war die höhere Planungssicherheit eines zukünftigen Standorts in Deutschland. Die umfangreichen Erfahrungen des Pharmadienstleisters mit großen Investitionsprojekten in Deutschland sollen eine verlässlichere Kalkulation von Kosten und Realisierungszeiten ermöglichen. Darüber hinaus kann Vetter besser auf die bestehende Infrastruktur zurückgreifen und die Zusammenarbeit mit bestehenden Lieferanten fortsetzen. Zudem hat die Bundesregierung mit der Verabschiedung einer nationalen Pharmastrategie die Bedeutung der Branche als deutsche Schlüsselindustrie unterstrichen. Vetter selbst blickt auf über 70 Jahre Erfolg und Erfahrung an den Standorten in der Region Bodensee-Oberschwaben zurück.

Die saarländische Landesregierung plant in Saarlouis mit Start der Ansiedlung Vetters die Errichtung eines Technologieparks. Bei Vetter haben die Planungen für die phasenweise Erschließung des rund 50 Hektar großen Geländes bereits begonnen. Die geplante Investitionssumme beläuft sich auf mehrere hundert Millionen Euro. Mit der Produktion injizierbarer Arzneimittel vor Ort soll ab dem Jahre 2030 begonnen werden. Dazu plant der Pharmadienstleister in den kommenden Jahren bis zu 2000 zusätzliche Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen.

Strategischer Ausbau des Entwicklungsstandorts USA

Die positive Marktentwicklung wirkt sich auch auf den Vetter-Standort in Skokie, Illinois, aus. Dieser ist wie die zweite klinische Produktionsstätte des Unternehmens in Rankweil, Vorarlberg, auf Projekte in frühen klinischen Entwicklungsphasen spezialisiert. Beide Standorte entwickeln sich weiter positiv und verzeichnen eine steigende Nachfrage.

Mit dem geplanten Umzug des Standortes Skokie auf das vor einigen Jahren erworbene Gelände in Des Plaines setzt Vetter auf den weiteren Ausbau seiner Development Services. Vor Ort werden neue Gebäude für die klinische Abfüllung und die damit verbundenen Dienstleistungen entstehen. Geplant ist eine Verdoppelung der bisherigen Kapazitäten in Skokie. Darüber hinaus bietet der neue Standort Platz für mögliche zukünftige Erweiterungen.

(ID:50058325)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung