Neue Kriterien zur Beurteilung der Wasserqualität Verbesserte Wasseranalytik mit neuartigen Multisensorsystemen

Quelle: Pressemitteilung Fraunhofer Institute for Photonic Microsystems 1 min Lesedauer

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Fraunhofer IPMS hat neue Sensoren vorgestellt, die eine umfassende Wasserqualitätsbeurteilung ermöglichen, inklusive der Messung von Nährstoffen wie Nitrat und Phosphat, und so die Umweltanalytik effizienter gestalten.

Demonstrator für die pH- und Leitfähigkeitsmessung.(Bild:  Fraunhofer IPMS)
Demonstrator für die pH- und Leitfähigkeitsmessung.
(Bild: Fraunhofer IPMS)

Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) entwickelt neue Methoden zur Beurteilung der Wasserqualität. Neben klassischen Parametern wie Leitfähigkeit und pH-Wert gewinnen künftig auch Nährstoffe wie Nitrat, Phosphat und Kalium als Schlüsselionen zunehmend an Bedeutung. Diese Faktoren sind besonders relevant für die Umweltanalytik, Landwirtschaft und Wasserwirtschaft. Ein Forschungsteam im Bereich der chemischen Sensorik hat hochmoderne ionensensitive Feldeffekttransistoren (ISFET), basierend auf Metal-Oxid-Semiconductor(MOS)-Technologie, und kapazitive Leitfähigkeitssensoren mit einer 4-Elektroden-Anordnung entwickelt, die sich nahtlos in Umweltmesssysteme integrieren lassen.

Zudem soll eine neu entwickelte Ansteuerelektronik eine flexible und energieeffiziente Nutzung dieser Sensoren ermöglichen. Laut den Entwicklern zeichnen sich die pH-Sensoren durch geringe Drift, einen weiten Messbereich und hohe mechanische Stabilität aus. Auch die Leitfähigkeitssensoren sollen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bieten. Die Sensoren können an kundenspezifische Anforderungen, sowohl sensorisch als auch elektrisch, angepasst werden. Ziel der neuen Technologien ist es, die Präzision und Effizienz in der Umweltanalytik zu erhöhen und neue Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Branchen zu erschließen.

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