Wasser als Schlüsselressource für Wasserstofferzeugung
Verfügbare Technologien der Wasseraufbereitung im Überblick

Ein Gastbeitrag von Dr. Robert Vranitzky, Leiter Fachbereich Pörner Water 7 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft, doch hohe Produktionskosten und unzureichende Infrastruktur bremsen seine Entwicklung. Ein oft übersehener Aspekt ist die nachhaltige Wasserversorgung, da die Elektrolyse große Mengen hochwertiges Wasser benötigt. Das erfordert innovative Lösungen.

Die Umkehrosmose Technologie ist in zahlreichen Anwendungen erprobt und erzeugt Wasser für höchste Ansprüche. (Bild:  Dupont)
Die Umkehrosmose Technologie ist in zahlreichen Anwendungen erprobt und erzeugt Wasser für höchste Ansprüche.
(Bild: Dupont)

Wasserstoff wird als emissionsfreier Energieträger der Zukunft gesehen, der die Lücke für die geplante Dekarbonisierung schließen soll, für die es momentan keine Alternativen zu fossilen Energieträgern gibt. Neben allen noch zu lösenden Herausforderungen, wie derzeit noch hohe Produktionskosten und fehlende Infrastruktur für Transport und Speicherung, gibt es einen zusätzlichen Aspekt, der noch nicht ausreichend beachtet wird: die nachhaltige Rohwasserversorgung. Die Elektrolyse erfordert große Mengen hochwertigen Wassers, was meistens entweder Trinkwasser- oder Oberflächenquellen beansprucht und die Wasserressourcen stark belasten kann. Wie gelingt es mit Hinblick auf Ressourcenschonung, ausreichend Wasser in der benötigten Qualität zur Verfügung zu stellen?

Bedeutung des Wassers bei der Herstellung von Wasserstoff

Um CO₂-intensive Verfahren in Raffinerien, in der Stahlproduktion oder die Luft- und Schifffahrt vollständig zu dekarbonisieren, benötigt man eine große Menge an Wasserstoff und somit auch große Mengen an reinem Wasser für die Elektrolyse.